Seid bereit!

„Darum umgürtet die Lenden eures Gemüts, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch angeboten wird in der Offenbarung Jesu Christi.“ 1. Petrus 1, 13

Sind wir bereit für eine neue Woche, die wieder ganz neue Herausforderungen an uns stellt? Planung ist nach wie vor nur in sehr kurzfristigem Rahmen möglich. Die Unsicherheit und vielleicht sogar Angst vor der Zukunft, vor Krankheit und Leid treibt viele von uns um. In diesem Vers ist die Rede davon, uns zu umgürten und nüchtern zu sein. Damals war es ein Zeichen von Bereitschaft, wenn man sich umgürtete, man machte sich bereit zu gehen, bereit, etwas Neues zu wagen. Was geschieht, wenn man erst mal das Haus verlassen hat, ist nicht so gewiss. Wenn wir uns außerhalb unserer Komfortzone bewegen, ist eine andere Vorbereitung notwendig, wir stellen uns auf Neues ein, das wir nicht unbedingt beeinflussen können. Aber auch in dieser neuen Situation dürfen wir unsere Hoffnung auf die Gnade setzen, die uns in Jesus Christus angeboten wird. Er hilft uns dazu, bereit zu sein, uns zu umgürten für alles, was noch auf uns zukommt.

Lieber Herr Jesus, auch diesen Tag legen wir in deine Hände. Wir umgürten uns, machen uns bereit, heute unsere Aufgaben in deiner Kraft anzugehen. Sei du mit uns in allem, was uns heute an Neuem und Vertrautem begegnet. Amen.

Unruhige Gedanken

„Als viele unruhige Gedanken in mir waren, beglückten deine Tröstungen meine Seele“. Psalm 94, 19
Wahrscheinlich kennen wir das alle: unruhige Gedanken, Ängste, Sorgen, Nöte können uns ganz schön umtreiben. Schlaflose Nächte, schlechte Laune, Traurigkeit oder gar Depressionen können die Folge sein. Meist sind diese Schreckgespenster nachts besonders groß und versuchen, uns die Kraft und Lebensfreude zu rauben. Was machen wir damit? Eine Möglichkeit ist, sich abends nicht mehr mit schweren Themen zu beschäftigen, um einen guten Schlaf vorzubereiten. Wer dankt, lässt der Sorge keinen Raum, da es nicht möglich ist, gleichzeitig dankbar zu sein und sich Sorgen zu machen. Wir dürfen aber auch unsere Sorgen auf Gott werfen, weil wir wissen, dass er für uns sorgt. Wenn wir in Gottes Wort lesen, hören wir hier viele schöne Zusagen, Verheißungen und Tröstungen, wie der Bibelvers oben zeigt. Das zu erleben gibt uns Sicherheit und Zuversicht. Er ist ein liebender Vater, der uns begegnen möchte und uns trösten möchte wie eine Mutter (Jesaja 66,13). Diesen Trost wünsche ich uns allen für diesen Tag!

Lieber Vater, viele unruhige Gedanken beschäftigen uns und versuchen uns die Kraft und Lebensfreude zu rauben. Wir kommen damit zu dir und werfen unsere Sorgen auf dich. Du tröstest uns immer wieder neu und zeigst uns Perspektiven auf, wenn wir nur noch schwarz sehen. Danke, dass du auch heute deinen Trost bereit hast für uns. Amen.

Damit wünsche ich allen einen getrosten Tag!

Lebendige Hoffnung

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.“ 1. Petrus 1, 3

Was für ein Geschenk! Lebendige Hoffnung! Worauf haben wir nicht schon alles gehofft in diesem Leben? Kinder machen es uns vor, sie sind oft so voller Hoffnung und Vorfreude, auf den nächsten Geburtstag, auf Weihnachten, auf… Manche Hoffnung erfüllt sich und bringt viel Freude, manche ist schon lange tot. Ausgeträumte und verabschiedete Träume sind vergessen oder geben immer mal so einen kleinen Stich, weil Hoffnungen enttäuscht wurden, vielleicht verbunden mit Schmerzen. Aber hier ist die Rede von einer lebendigen Hoffnung, einer Hoffnung, die nie stirbt, weil sie in Jesus Christus und seiner Auferstehung von den Toten lebendig wurde. Sie bezieht sich nicht auf dieses vergängliche Leben, sondern auf ein Leben in Gottes Ewigkeit, das bereits hier und jetzt beginnen darf. Er bietet uns ewiges Leben an, hier und jetzt. Das macht frei und hoffnungsvoll, dass er hier auf dieser Erde mit uns ist, aber auch in alle Ewigkeit. Darauf hoffen wir und das macht uns frei.

Lieber Herr Jesus, du bist von den Toten auferstanden und du lebst in Ewigkeit. Du versprichst uns, dass auch wir diese lebendige Hoffnung haben dürfen. Diese Verheißung gibt uns Hoffnung, dass du unser Leben in deiner Hand hältst und für immer mit uns bist. Amen.

Alles neu

Wie schön wäre das, wenn alles neu wäre. Neue Kleidung, eine neue Frisur, ein neues Auto oder Fahrrad, ein neues Haus, eine neue Wohnung, ein neues Leben? Das Alte ist uns wohlvertraut, aber das Neue übt einen ganz besonderen Reiz auf uns aus. Dem Neuen liegt ein Zauber inne. Es gibt ja Menschen, die lassen einfach alles hinter sich und „steigen aus“, sie kaufen ein Boot und segeln jahrelang um die Welt oder leben in einfachen Verhältnissen in einem anderen Land. Vielleicht versuchen sie dadurch auch, von schwierigen Situationen wegzulaufen, Verletzungen, vielleicht eine zerbrochene Familie oder andere Schwierigkeiten hinter sich zu lassen. Aber egal, wie weit man weggeht, sich selbst nimmt man immer mit. In all den Jahren, die ich in anderen Ländern verbrachte, war ich doch immer dieselbe Person mit allen Gaben und Grenzen. Und dennoch gibt es diese Chance auf ein neues Leben. In 2. Korinther 4,16 lesen wir:“Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.“  In Jesus Christus haben wir täglich die Möglichkeit, innerlich erneuert zu werden. Das Alte muss uns nicht mehr regieren, wenn wir versöhnt sind mit Gott dürfen wir unsere Last bei ihm ablegen und wissen, dass er uns täglich neues Leben, einen Neubeginn schenkt. Was für ein Geschenk! Das beinhaltet auch, dass ich lernen kann, mit meinen Mitmenschen versöhnt zu leben, mich zu entschuldigen, Vergebung zu erfahren und die alten Streitigkeiten hinter mir zu lassen, soweit es an mir liegt. 
Lieber Vater, danke, dass du in Jesus einen Weg geschaffen hast, mit dir versöhnt zu leben. Ich lege heute alle Last bei dir ab und bitte dich, dass du mir hilfst, diesen Tag neu zu beginnen, mich neu zu bekleiden mit diesem erneuerten Menschen, der seine Kraft aus dir heraus schöpft. Amen. 
Das wünsche ich allen für heute, ein neues Leben in Versöhnung mit Gott und Menschen. 

(c) Katharina Kopp

Sehnsucht nach Gott

„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ 1. Mose 1,1
So beginnt die Bibel und legt damit die Grundlage, auf der alles weitere, das in ihr geschrieben steht, zu verstehen ist. Wir waren nicht dabei, als er das tat, wir wissen keine Details, wie dies geschah. Er sprach ein Wort und damit erschuf er die Menschen und diese ganze wunderbare Welt, weil er der Schöpfer ist, derjenige, aus dem alles Leben heraus seinen Ursprung hat. Auch heute ist er derselbe. Sein Wesen ist es, Neues zu schaffen, aber auch das bereits Geschaffene zu erhalten. Diese Sehnsucht nach irgendetwas Höherem, nach Erfüllung, nach Sinn, die uns manchmal umtreibt hat er in unser Herz gelegt. Wir sind darauf angelegt, mit unserem Schöpfer Gemeinschaft zu haben. In Prediger 3,11 sagt Salomo, dass Gott die Ewigkeit in unser Herz gelegt hat. Gott wünscht sich nichts sehnlicher als dass seine Kinder (und dazu gehören wir alle) zu ihm zurückkehren und bei ihm sind. Er möchte unseren Lobpreis und Dank, aber auch unsere Sorgen und Nöte hören, er möchte wissen, wie es uns geht und mit uns Gemeinschaft haben. Obwohl er ein so großer Gott ist, hat er sich in Jesus Christus so klein gemacht, damit er uns mit Gott versöhnen kann. Wir dürfen ganz einfach mit ihm reden.

Lieber Vater, es ist so wunderbar zu wissen, dass du derjenige bist, der uns und diese wunderbare Welt hält und erhält. Du möchtest uns begegnen in jedem Augenblick dieses Tages als jemand, der uns ganz nahe ist und uns besser als jeder andere versteht. Danke, dass du uns ewige Hoffnung gibst. Amen.

Wer Fragen hat, kann sich gerne bei mir melden.

Vorbereitete Werke

Die Ferien sind vorbei und es ist Zeit, sich wieder auf die Schulzeit vorzubereiten. Vielleicht ging es Manchem so wie mir, ich brauchte echt Zeit, mich darauf einzustellen, dass ich die Schüler nicht in der Schule empfangen darf, sondern nochmal im Hausunterricht versorgen muss. Das ist gar nicht so einfach, wenn man lieber mit seinen Schülen echten Unterricht machen würde, hören würde, wie es ihnen geht, miteinander lachen und Alltag gestalten. Es gehört ja so viel mehr zu Schule als nur Unterricht. Auch für die Eltern ist es eine große Herausforderung und diese verdienen meine volle Bewunderung.

Aber wir sind hier gefordert und die Frage ist: Was machen wir aus dieser Situation? Beklagen wir uns? Und ja, auch das ist manchmal dran und notwendig. Aber ich möchte uns ermutigen, nicht in dieser Haltung zu bleiben. Machen wir uns auf und suchen, was wir tun können in dieser Lage, die wir nicht gewählt haben. Wir müssen keine Helden sein und große Taten vollbringen, aber vielleicht ist das kleine freundliche Wort, das wir unserem Kind, unserem Partner, der Verkäuferin oder dem Passanten auf der Straße sagen genau das, was er oder sie braucht, damit der Tag etwas heller wird. Wie oft sind auch wir schon durch solche kleinen Worte ermutigt worden?

Ein Zitat in meinem Losungsbuch hat mich heute ermutigt, das möchte ich gerne weitergeben:

So gehen wir durch Gottes Macht einher in seiner Stärke, die uns bewahrt und fähig macht zu allem guten Werke. (Christian Gregor)

Lieber Vater, eine neue Woche voller Herausforderungen beginnt. Manchmal kommen wir ans Ende unserer Kraft. Gib du uns heute deine Kraft und hilf uns, fähig zu sein zu den guten Werken, die du vorbereitet hast. Amen.

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Epheser 2,10

Paradigmenwechsel?

Ist es Zeit, das Paradigma zu wechseln? Was heißt das? Wir als Christen in Europa leben seit Jahren in einer Wohlstandsgesellschaft, die in der Geschichte selten so vielen Menschen zur Verfügung stand. Dies könnte uns dazu führen, dass wir das Leben hier auf dieser wunderschönen Erde für alles halten, was es so gibt. Gerade jetzt, wo wir doch erheblichen Einschränkungen unterworfen sind, merken wir wohl ziemlich deutlich, dass dies nicht der Fall ist. Das Leben hier ist eigentlich nur ein ganz kleiner Teil dessen, was das Leben wirklich ausmacht. Es ist nur ein Vorgeschmack dessen, was in Gottes Ewigkeit auf uns wartet. So geht in Wirklichkeit um etwas ganz anderes. Sind wir bereit, vom Ziel her zu denken? Das Leben vom Ende her zu betrachten? Nicht so sehr auf das zu schauen, was wir vor Augen sehen, sondern danach zu suchen, was dahinter steckt. Jesus möchte der Dreh- und Angelpunkt sein in meinem Leben. Zentrale Frage ist, was er in dieser Zeit tun möchte. Verlieren wir das nicht aus den Augen! Er hat einen Plan mit uns, wie er in dieser Welt wirken möchte.

Daher die Einladung: Wechseln wir unsere Perspektive! Betrachten wir die Situation aus seiner Sicht!

Ostern – Auferstehungshoffnung

Freitag, 3.4.2020

Was heißt das in unseren Tagen? Hoffen wir noch auf ein Morgen? Oder sind wir so im Heute vergraben, kreisen um unsere Sorgen und Nöte, um die Tatsache, dass wir isoliert sind? Was hat es mit uns heute zu tun, dass damals vor 2000 Jahren ein Mensch lebte, der am Kreuz starb und danach wieder auferstand? Jeder mag seine eigene Antwort darauf suchen und finden. Ich meine, es hat viel mit mir zu tun. Ich darf hoffen, weil ich weiß, dass dieses Leben hier nicht alles ist, so schön es auch sein mag. Jesus Christus ist derjenige, der lebte und zeigte, wie man wirklich sein Leben für andere geben kann. Und dann tat er das für uns Unfassbare: er ließ zu, dass er gekreuzigt wurde, obwohl er unschuldig war. Warum tat er das? Weil er an mich dachte – an die gesamte Menschheit. Sein Ziel war, dass wir versöhnt sein können mit Gott, dass diese Trennung aufgehoben ist. Das glauben wir als Christen. Jesus sagte: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,24) Hier in dieser Welt mögen Wehklagen und Jammern Raum haben, aber es gibt einen Ort, an dem wird dies zu Ende sein und dort werden auch wir zu ewigem Leben auferstehen. „Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?“ (Johannes 14,2) Er bereitet einen Platz für uns vor, an dem ewiger Friede herrscht. Auf diesen Ort hoffen wir. Das ist Auferstehungshoffnung.

Lieber Vater, danke, dass wir in Jesus Hoffnung haben dürfen auf ein ewiges Leben, in dem alles Leid und alle Klagen zu Ende sein dürfen. Du bereitest einen Platz für uns in deinem ewigen Reich. Das wollen wir glauben und daran wollen wir festhalten, gerade in dieser Zeit. Amen. 

Ich wünsche allen, dass sie diese Auferstehungshoffnung finden an diesem Ostern!

Aufbrechen in Neuland

Dienstag, 31.3.2020

Abram, wie er damals hieß, war 75 Jahre alt als Gott ihn rief, etwas Neues anzufangen. Wahrscheinlich war er eher erstaunt über Gottes Ruf an ihn. Aber der Auftrag war klar: „Geh in das Land, das ich dir zeigen werde!“ In anderen Worten: Lass das zurück, was dir so wohlvertraut ist, deine Familie, dein gewohntes Umfeld – und dann geh in ein Land, das du noch nicht kennst. Da war nichts zu ahnen von Flugzeugen, Reiseführern, Zugfahrplänen, Internetseiten mit bunten Bildern und Reiseberichten oder Ähnliches. Allenfalls hatte man von Berichten einer durchreisenden Karawane eine Ahnung davon bekommen, wie es wohl in anderen Ländern aussieht. Abram war gehorsam, er brach auf mit seiner kleinen Familie, seine Frau und sein Neffe kamen mit, Kinder hatte er nicht. Was für ein Gottvertrauen! Aufzubrechen kostet Kraft und bei Abram kam die Ungewissheit dazu. Was würde ihn dort erwarten? Wie sind die Lebensumstände dort?  Aber all dies war für Abraham kein Grund, nicht aufzubrechen, denn er wusste: hier hat Gott selbst, Yahweh zu ihm gesprochen: „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter.“ 1. Mose 12, 3. Auch wir sind gesegnet durch den Glauben Abrahams. Nehmen wir uns dieses Gottvertrauen zum Vorbild, wenn es darum geht, Neues zu wagen. Denn das Wichtigste bei jedem Neuanfang ist: Gott selbst geht mit.

Lieber Vater, in diesen Tagen begegnet uns viel, das uns nicht vertraut ist, viel Neues, Ungewohntes. Wir danken dir, dass du auch in diesem Neuen, noch Unbekannten dabei bist und uns führst und leitest, so wie du damals Abraham geführt und geleitet hast. Amen.

Einen guten Tag in allen neuen und bekannten Herausforderungen! 

Gottes Nähe

Donnerstag, 26.3.2020

Darf ich heute mit einer eher persönlichen Frage starten: Wie nahe darf Gott mir kommen? Wie nahe will ich ihm kommen?

Was passiert, wenn alles andere wegfällt, alle Sicherheiten, auf die ich mein Leben gebaut habe, alles, was mir so viel bedeutet? Vieles, was wir so selbstverständlich nehmen, ist in diesen Tagen plötzlich nicht mehr möglich und das stellt uns vor Fragen, die wir uns vielleicht noch nie gestellt haben.

Es gibt da eine Geschichte in der Bibel, nachdem Petrus Jesus verleugnet hatte (Lukas 22, 54-62) und Jesus gekreuzigt und wiederauferstanden war (Johannes 21, 15-17). Petrus war es sicher extrem peinlich, seinen besten Freund Jesus verraten zu haben. Aber Jesus fragt einfach nur: „Hast du mich lieb?“ Petrus tat sich schwer mit der Antwort, er verstand im Verlauf der Unterhaltung, dass es hier nicht nur um eine Floskel ging, sondern ums Ganze. Jesus wollte eine Herzensbeziehung mit Petrus, er wollte, dass die Beziehung mit Petrus wiederhergestellt war und stellte sie auf eine ganz neue Grundlage. Vielleicht geht es uns auch manchmal so, dass wir in Beziehungen versagen, dass wir andere verraten. In Jesus sehen wir einen Freund, der über das Versagen hinausschaut, der selbst das größte Versagen vergibt. Er sucht erneut die Beziehung, auf der Basis, dass diese Beziehung über menschliche Schwächen hinausreicht und auch dann gilt, wenn wir uns von unserer schlechtesten Seite zeigen. Wir dürfen ihm ganz nahe kommen, so nahe wie wir wollen, er ist immer bereit zur Begegnung:

„Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.“ Jakobus 4, 8

Herr Jesus, wir wollen diesen Tag deine Nähe suchen, in den großen, aber auch in den kleinen Fragen unseres Alltags. Danke, dass du uns nahe kommen möchtest, so nahe, wie vielleicht sonst niemand. Du nimmst uns vollkommen an mit allen Fehlern und Schwächen. Amen.

Einen gesegneten Tag in Gottes Nähe