Diese Welt ist nicht dein Zuhause. Was dir gehört ist nur gelieh'n.
Die Menschen, die du liebst, erwidern dies nicht immer. Und sowieso nicht so, wie du's grad brauchst.
Für manche bist du Zaungast, für andere Besucher nur auf Zeit, leicht austauschbar gegen was Besseres. Ne Zeitlang bist du in und interessant, dann geh'n sie achtlos weiter.
Und du? Machst du es anders? Bleibst du steh'n, wenn es schwer wird oder gehst auch du weiter? Hältst du fest an Menschen, die verzweifelt um sich schlagen? Hältst du ihren Schmerz aus? Oder spürst du nur die Schläge, die dich treffen?
Kannst du dankbar sein für das, was du empfängst oder wartest du immer noch auf ein größeres Geschenk? Wann ist es genug?
Du suchst nach Liebe und bleibst leer? Gib deine Sehnsucht ihm, er ist dein allergrößtes Geschenk! Er stillt die Sehnsucht und er liebt dich nach Hause. Dort bei ihm ist dein ewiges Zuhause!
Das Gedicht klingt etwas fatal. Natürlich genieße ich diese Welt auch und ich bin dankbar, dass es Menschen darin gibt, die mir immer mal ein Gefühl von „Zuhause“ geben. Aber meine endgültige Heimat ist bei ihm und in ihm. Wo ich hier bereits einen Vorgeschmack davon bekomme, nehme ich dies dankbar wahr und an. Ich darf schon jetzt Gottes Mitbewohner sein und bin verbunden mit allen anderen, die zu ihm gehören. Gehörst du auch dazu? Oder würdest du gerne dazugehören? Sprich mich an oder jemand anders, der dazu gehört. Warte nicht zu lange!
So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Bürger mit den Heiligen und Gottes Hausgenossen, Epheser 2:19 DELUT https://bible.com/bible/51/eph.2.19.DELUT
Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.
Löwenzahn ist ein hübsches und durchaus nützliches Unkraut. Aber das Unkraut, das sich im Leben ansammelt und es verunreinigen kann, hat einen Ort, damit es im Leben keine Wurzeln schlägt.
„Sehet darauf, daß nicht jemand Gottes Gnade versäume; dass nicht etwa eine bittere Wurzel aufwachse und Unfrieden anrichte und viele durch dieselbe verunreinigt werden.“ Hebräer 12, 15
Schau, am Kreuz von Golgatha! Unser Unkraut landet da, denn dieser Mann, er kam für dich, nahm all dein Elend gern auf sich.
Die bitt're Wurzel landet dort, er wäscht das Leid einst alles fort. Auch meine übergroße Schuld, die trug er mit unendlicher Geduld.
Es ist an dir, das anzunehmen. Dafür sollst du dich niemals schämen. Versöhnlich reicht er dir die Hand - Du darfst jetzt gehen ins verheiß'ne Land.
Überrascht starr' ich den Schnelltest an: ein dicker roter Strich, o Mann! 1000 Gedanken treiben ihren Hohn: wen hatt' ich noch getroffen, wer ist davon betroffen? So setz' ich mich ans Telefon und informier' die Leute: Wie jedes Treffen mich jetzt reute!
Der Auftritt der Symptome dann erst richtig startet, als hätten sie auf Legitimation gewartet: "endlich geht es los, wir dürfen!" Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Kopfweh, Halsweh, Übelkeit, Durchfall, Fieber, Apetitlosigkeit... Mir bleibt nur Pillen schlucken und Tee schlürfen...
Dass ich nicht versauert bin, liegt auch an meiner Helferin, die einkaufte und für mich kochte, auch als ich nicht recht essen mochte, an Freunden in der Näh' und Fern, Die brachten mich vor unsern Herrn! Seine Näh' bringt Kraft und Zuversicht, erhellt mein Dunkel mit seinem Licht.
Nach diesem Vorbericht, mein Quarantäne-Gedicht:
Q. uatsch, mich erwischt das scheinbar nicht! U. nd plötzlich doch ans Haus gefesselt. A. llein im Zimmer eingekesselt. R. ückzug ist jetzt höchste Pflicht! A. bgesondert bleibt nur die Aussicht (aus dem Fenster). N. ach drei Tagen Fieber der Triumph: T. auch' auf aus meinem Fiebersumpf! Ä. tzend - dennoch positiv! (in dem Fall eher negativ!) N. och immer hüte ich das Haus! E. ndlich will ich doch mal wieder raus!
Eben hatte ich es noch in der Hand, war im Gespräch mit Kollegen gewesen und hatte etwas nachgeschaut. Aber als ich zuhause ankam, war es weg. Ich ging alle möglichen (und unmöglichen) Orte durch, wo ich es beim Nachhausekommen abgelegt haben könnte. Auch draußen im Gebüsch neben dem Parkplatz suchte ich. Erfolglos!! Dummerweise hatte ich es auf lautlos gestellt gehabt. Also half anrufen auch nicht. Meine Internet Recherche ergab eine Möglichkeit, es 5 Minuten klingeln zu lassen trotz lautlos Einstellung. Aber es ließ sich nicht orten. Diese Option entfiel also auch.
„Oh nein“, dachte ich, „wahrscheinlich ist die Batterie leer.“ Da war guter Rat teuer. Irgendwann fand ich mich damit ab und wartete den nächsten Tag ab, vielleicht hatte ich es ja doch bei der Arbeit liegen lassen. Aber auch die Kollegen hatten es nicht gesehen. Also musste es irgendwo zuhause sein. Zurück von der Arbeit nochmal alles durchsucht – nichts! Und dann nochmal die Suchfunktion von android genutzt: dieses Mal ergab sich die Info: 54% geladen und bei Joy Box, meinem heimischen Netzwerk angemeldet. Aber wo war es?
Also aktivierte ich jetzt die 5 Minuten Klingelfunktion, und meine WG Mitbewohnerin und ich machten uns auf die Suche. „Ich höre was!“, rief sie aufgeregt. Gespannt eilte ich nach draußen wo das Klingeln herkam. Und dann der erstaunte Griff in den Busch, wo es tatsächlich wohlerhalten auf mich wartete. Es nusste auf dem Weg vom Auto zum Haus aus der Tasche gefallen sein.
Der Prozess hat in mir aber auch noch anderes ausgelöst: Wie sehr habe ich mich von diesem kleinen Gerät abhängig gemacht? Das Leben funktioniert kaum noch ohne. Überweisungen, Authentifizierungen um Zugang zu Arbeitsprogrammen zu erhalten, Kommunikation mit Freunden, nützliche und überflüssige Informationen… So viele Lebensprozesse scheinen nur noch mit Handy zu laufen. Aber die 22 Stunden haben mich gelehrt, dass es auch mal ohne geht. Und trotzdem bin ich jetzt sehr dankbar, es wiederzuhaben. Dies gilt umso mehr, da ich einen Tag später von Corona in die Quarantäne gezwungen wurde.
Das leise Säuseln seines Windes - Du kennst es wohl. Das herannahende Sausen, das kräftige Blasen und Blustern... Hörst du es rauschen? Spürst du den Wind in allen Gliedern? Siehst du wie die Palmen sich biegen im Wind? Sie beugen sich sanft, geben nach. Doch stehen sie fest, sind unbeugsam in jeder Lage.
Sag, kennst du auch das leise Säuseln seines Geistes? ... das stärker werdende Drängen? Bist du bereit zu stehen wie die Palmen: Seinem Drängen nachzugeben und doch: niemals dich den Situationen zu beugen. Niemals aufzugeben.
Der den Wind schickt ist Derselbe, der auch dir die Kraft gibt zu stehen. Er wird nicht zulassen, dass der Wind zu stark wird.
Gib dich in seine Hand und vertraue: Er wird nicht zulassen, dass du zerbrichst. So, wie er die Palmen hält, wird er auch dich halten und bewahren. Und du kannst stehen In Sturm und Wind.
Die Widerstandskraft der Palmen bei starkem Wind oder Sturm während meiner Zeit in Tonga veranlasste mich zu diesem Gedicht! Manchmal gab es ziemlich heftige Stürme, denen ich auf dieser flachen Insel ausgesetzt war, zumal mein Häuschen zwischen Seitenwand und Dach recht durchlässig war. Dabei beobachtete ich, dass Palmen selten abbrechen, weil sie solch eine Biegsamkeit besitzen. Mögest du genauso wie diese Palmen in jedem Sturm standhaft bleiben! Mir hilft dazu die Verankerung in meinem Schöpfer, der mich immer hält und mich vor dem Zerbrechen bewahrt.
Die letzte Fahrt mit meinem geliebten Auto „Löwe“ war schon etwas traurig. 8 Jahre lang hatte er mich meist treu begleitet. Aber es war Zeit für ein anderes Auto. Einer Mitarbeiterin kaufte ich ihren Corsa ab, den sie ins Ausland nicht mitnehmen konnte.
Dann hatte ich plötzlich zwei Autos. Was sollte ich mit meinem Astra machen? Ich hatte auf dem Herzen ihn günstig abzugeben an Menschen, die sich für Gottes Reich einsetzen. Aber an wen? Beim Nachdenken fielen mir zwei Kollegen aus meiner alten Heimat ein, die meist sehr alte Autos fuhren und demnächst in die Gegend kommen würden. Als ich sie anrief, meinten sie, es wäre erstaunlich. Sie hatten gerade überlegt, dass sie doch ein neues Auto brauchten, doch nicht so viel Geld investieren könnten. Beim Anblick des 16-jährigen Astra erschien ihnen dieser wie neu – gegenüber ihrem 33 Jahre alten VW. Über den Preis waren wir schnell einig. So fuhren sie ihn zurück in den Kreis Lörrach.
Wieder einmal bin ich fasziniert über Gottes Timing. Und hoffentlich dient das Auto ihnen noch ein paar Jahre. Und das hoffe ich auch für meinen roten Corsa.
Mein neuer Flitzer
Eine witzige Begebenheit: die Vorbesitzerin hatte ziemlich viele fromme Aufkleber auf dem Auto. Einige hatte ich entfernt, auch das große Kreuz auf der Motorhaube wollte ich noch entfernen. Nachdem ich das Auto zum ersten Mal beim Büro geparkt hatte und wieder rauskam, ging spontan ein Leuchten über mein Gesicht…
„Wie cool! Ein Auto mit nem Kreuz!“
Im nächsten Moment wurde mir bewusst, dass das ja meins war und ich gerade im Begriff war, das Kreuz zu entfernen. Tja, das wollte nicht mehr so recht passen. Als dann noch meine beiden kleinen Freunde vorbeikamen und die coolen Aufkleber bestaunten, war die Entscheidung gefallen: die Aufkleber bleiben! So fahre ich stolz mit diesem Zeugnis durch die Gegend: Jesus Christus – Liebe, Hoffnung, Rettung. Wie könnte ich das Kreuz aus meinem Leben entfernen, wo es doch die Basis meiner Hoffnung ist? Und mal wieder hörte ich das Lob aus dem Mund der Kinder – wie so ein Kind möchte ich sein und mich an Gottes Wirken freuen!!