BERUFEN ZU EWIGEM LEBEN

Wusstest du, dass du zum ewigen Leben berufen bist? Dieses Leben beinhaltet eine herausragende Qualität, die bereits während dem Leben in dieser Welt beginnt. Wenn wir im Glauben an Jesus und unter seiner Führung leben, dürfen wir bereits jetzt schon einen Teil von Gottes ewigem Reich erleben. Wir dürfen erfahren, wie er mit uns ist im ganz normalen Alltag, in dem es manchmal ein Kampf ist, den Glauben zu bewahren. Aber er gibt uns täglich neu die Kraft dazu, uns im Glauben zu bewähren. Das ewige Leben ist ein Geschenk: das Wichtigste ist, es zu ergreifen, es anzunehmen und auszupacken. Und das am besten so schnell wie möglich.

(c) Katharina Kopp

GELIEBT!

„Gott ist die Liebe, lässt dich erlösen…“, „Jesus liebt dich.“ Solche Worte hörte ich von Kindheit an regelmäßig. In meinem Kopf war mir das alles klar und ich wusste, dass es keinen besseren Weg geben konnte, als ihm nachzufolgen. Aber in meinem Inneren fühlte ich mich oft als Versager, ich erlebte Ablehnung und Zurückweisung, auch von Christen. Dass Gott mich wirklich liebt, das fiel mir sehr schwer zu fühlen. Es brauchte lange Zeit, bis dieses Kopfwissen in mein Herz rutschte – und es ist noch immer dabei, dort anzukommen und sich heimisch zu fühlen. Erst letztes Jahr wurde ich in einer Stillen Zeit alleine mit Gott durch einen Satz überrascht, der mich seither immer wieder bewegt. „Du bist es wert, geliebt zu werden.“ Das möchte ich dir auch mitgeben, besonders in solchen Zeiten, in denen das Versagen so übermächtig scheint, darfst du wissen: DU BIST ES WERT, GELIEBT zu werden!

Sei frei!

„Freiheit ohne den Vater ist nur eine Illusion. Einer knechtet dich immer. Wirklich frei macht nur Jesus Gottes Sohn.“ – So sangen wir als Kinder, und das ist wahr. So oft meinen wir, wir könnten frei werden von dem, was uns beengt und ganz von vorne anfangen, ohne an das zu denken, was uns „das Herz zusammenschnürt“. Vielleicht wünschen sich manche auch, frei zu werden von dem Gottesbild, das ihnen die Kirche oder Religion vermittelt hat. Aber die Wahrheit ist, dass Gott uns frei machen möchte von allem, was uns Angst macht. Er möchte unsere Fesseln sprengen, die uns gefangen halten. Als ein liebender Vater möchte er, dass wir so frei sind, wie eben nur Jesus uns machen kann. Er hat sein Blut für alle unsere Fehler vergossen, damit wir nicht mehr dafür bezahlen müssen. So können wir vollkommen befreit und ohne Angst durchs Leben gehen. Bereit für das, was Gott mit uns vorhat! Das wünsche ich dir und mir!!

Sei freundlich!

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus.“

Zuallererst ist es notwendig, freundlich zu dir selbst zu sein. Mit sich selbst gut umzugehen, ist oft die größte Herausforderung. Dazu ermutige ich dich heute! Rede und denke Gutes über dich! Das wird sich auf das Verhalten anderer dir gegenüber auswirken. Wer freundlich zu anderen ist, dem begegnen diese auch in der Regel freundlich. Das ist gar nicht immer so einfach und funktioniert leider auch nicht immer. Manche Menschen gehen einfach mit notorisch schlechter Laune durch den Tag. Oder sie haben sich dazu entschieden, dich nicht zu mögen. Oder sie können nicht freundlich sein. Oder sie haben einfach nur einen schlechten Tag. Leider zahlt sich also Freundlichkeit zahlt sich nicht immer sofort aus. In diesem Vers wird noch ein anderer Grund genannt: Jesus kommt wieder und er achtet auf das, was wir tun. Es lohnt sich also auf jeden Fall, freundlich zu sein.

Geborgen!

Beim Lesen dieser Worte drängt sich das Bild eines Küken auf, das bei der Mutter Unterschlupf findet. Tatsächlich machen das Jungtiere bei Gefahr: sie suchen Zuflucht bei ihrer Mutter. Solange bis die Gefahr vorbei ist, sind sie dort geborgen. Genauso darf unsere Seele, unser Inneres auch Schutz suchen und sich bei Gott bergen bis das vorbei ist, was uns bedrängt. Meist sind es ja nicht direkt tödliche Gefahren, die uns bedrängen, aber auch die ganz gewöhnlichen Alltagssorgen können manchmal schon ziemlich bedrücken. Auch in all diesen Bedrängnissen dürfen wir uns bei unserem himmlischen Vater geborgen wissen. Für ihn ist keine Not zu groß oder zu klein. Bergen wir uns in seinem Schutz! Dafür ist man nie zu alt!

Lebe im Frieden

Im Frieden zu leben ist manchmal gar nicht so einfach. So Vieles will uns den Frieden rauben. Äußere und innere Fragen und Nöte beunruhigen uns, vielleicht Meinungsverschiedenheiten über politische oder gesellschaftliche Fragen. Heute geht es darum, mit anderen Menschen in Frieden zu leben, grundsätzlich die Entscheidung zu treffen, anderen gegenüber im Frieden zu sein. Ein freundliches Wort, ein netter Blick, eine Entschuldigung oder eine kurze Botschaft kann eine gute Beziehung aufrechterhalten oder wiederherstellen. Gibt es jemanden, mit dem du im Unfrieden bist? Suche einen Weg zur Versöhnung, wenn irgend möglich! Lass nicht zu, dass deine Beziehungen zerstört werden! Aber das Wichtigste ist, dass du mit Gott im Frieden bist und bleibst.

Vertraue Gott!

Vertrauen ist so eine Sache. Vieles wollen wir selbst kontrollieren und tun uns schwer damit, anderen oder gar Gott zu vertrauen. Wenn wir unser Leben in Gottes Hand legen, dürfen wir vertrauen, dass er uns einen guten Weg führt. Er wird handeln, zu seinem Zeitpunkt und auf seine Weise. Zugegeben, sein Handeln entspricht nicht immer unseren Vorstellungen. Aber ich durfte oft erleben, dass er sich gut um mich kümmert, auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick so aussah. Da ich meine kleine Welt sowieso nicht kontrollieren kann, habe ich mich entschieden, ihm die Führung für mein Leben zu überlassen. Das gilt für große und kleine Dinge und macht mein Herz zuversichtlich. Darf ich dich einladen, dass auch zu machen – zum ersten Mal oder immer wieder neu?

Sei dankbar!

DANKEN SCHÜTZT VOR WANKEN

LOBEN ZIEHT NACH OBEN

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu einem glücklichen Herzen. Wofür bist du heute dankbar? Suche dir für jeden Buchstaben des Alphabets eine (oder mehrere) Sache(n), für die du dankbar bist. Du kannst die Liste auch schön gestalten und irgendwo aufhängen. Oder du nimmst ein kleines Heft und beginnst, immer wieder aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Mein Heft enthält viele große und kleine Dinge, wofür ich dankbar war und bin, Manches hätte ich vergessen, aber wenn ich darin lese, kann ich das Gute behalten, was ich erlebt habe. Erinnere dich immer mal wieder daran, dankbar zu sein. Ich mache das meist direkt nach dem Aufwachen oder abends, bevor ich mich schlafen lege. Danke auch anderen für Kleinigkeiten!

Freu dich!

Kann man das auf Befehl tun? Sich freuen? Paulus hält das offensichtlich für möglich. Er saß im Gefängnis und hatte äußerlich wenig Grund, sich zu freuen. Sicher hatte er viel Zeit zum Nachdenken. Vielleicht so wie wir momentan, wenn viele unserer kleinen Alltagsfreuden wegfallen. Echte Freude hat einen viel tieferen Grund. Wir dürfen uns darüber freuen, dass wir mit dem Herrn Jesus verbunden sind. Mir ist in den vergangenen Monaten die Freude an meiner Beziehung mit Gott viel wichtiger geworden. Das Leben hier dauert nur einen kurzen Moment, dann sind wir in der Ewigkeit mit unserem Herrn verbunden. Dort wird kein Leid und keine Not mehr sein, kein Geschrei über Unrecht, weil er das ewige Recht aufrichten wird. Der Sonntag gibt uns einen kleinen Vorgeschmack: Freu dich heute über die Zeit, die du mit Gott verbringen kannst!

Gute Laune kultivieren

Gefühle – das Salz in der Suppe des Alltagsbreis

Das Thema „Gefühle“ war mir nie so ganz geheuer. Als rationaler Mensch verlasse ich mich insgesamt mehr auf meinen Verstand. Dabei verpasste ich leider immer wieder schöne Aktionen, weil ich meine Gefühle nicht so wichtig nahm. Andererseits können sie gelegentlich in unangenehmer Form kommen und überraschen oder sogar lahmlegen. Wenn die Trauer, Scham, Angst oder Ärger sich erst mal breit gemacht haben, wird man sie oft so schnell nicht wieder los. Die negativen Gefühle kommen meist von selbst und bleiben dafür lange – wie ungebetene Gäste. Andererseits muss ich positive Gefühle oft aktiv suchen und sie verschwinden dafür umso schneller, wenn ich nicht aufpasse. Dabei sind Freude, Überraschung, Stolz oder Dankbarkeit sehr angenehme Begleiter. Aber wie kann ich diese kultivieren und somit aktiv zu guter Laune beitragen? Geht das überhaupt?

Der Monat November ist sowieso nicht so mein Lieblingsmonat: kalt, der Sommer/Herbst mit schönem Wetter ist endgültig vorbei, draußen wird es immer früher dunkel und an manchen Tagen gar nicht so richtig hell; der Dezember mit den Advents- und Weihnachtsaktivitäten noch nicht da. Für Menschen mit einer Tendenz zu depressiven Verstimmungen und Melancholie nicht besonders erfreulich. Wahrscheinlich bin ich auch nicht die Einzige, der es so geht.

Zu den gewöhnlichen Unannehmlichkeiten des Alltags kommt dieses Jahr noch eine weitere Herausforderung: unsere sozialen Kontakte, Begegnungen und kulturelle Ereignisse werden wieder enorm eingeschränkt. Ich bin ein soziales Wesen und brauche den Kontakt mit Menschen – und zwar real, nicht nur digital. Auch Körperkontakt ist wichtig zur Immunabwehr, aber den gibt es aktuell nur in recht geringen Dosen. Normalerweise trifft man sich zu dieser Jahreszeit gerne mal zu einem Tee bei ner Kerze oder am Kamin. Dies ist ja momentan auch nur bedingt möglich. Richtig: zwei Haushalte dürfen das ja noch! Zum Glück! Solche Höhepunkte sollte man auch feiern und genießen. Aber daneben gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Damit komme ich nochmal aufs Thema „Gefühle“ zurück.

Herausforderung – Challenge

Gemeinsam mit euch möchte ich einen Versuch starten. Ist es wahr, dass man Gefühle aktiv steuern kann? Kann man positive Gefühle gezielt aktivieren und so negativen Gefühlen vorbeugen? Gleichzeitig Staunen und sich ärgern geht nicht.

Das möchte ich im November ausprobieren: jeden Tag möchte ich ein anderes Gefühl fokussieren, zu dem ich jeweils am Vorabend einen kleinen Impuls hier veröffentliche, also ab 31.10.. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass dies besonders gut wirkt, wenn man sich bereits abends direkt vor dem Schlafengehen in dieses Gefühl einfühlt. Dann kann es passieren, dass man morgens gleich mit diesem Gefühl aufwacht. Auch wenn ich gar nicht mehr wusste, welches Gefühl ich gestern abend gewählt hatte, wachte ich irgendwie gut gelaunt auf.

Wenn du magst, sei einfach dabei! Du kannst meinen Blog abonnieren, dann bekommst du automatisch eine Nachricht, wenn es was Neues gibt. Besonders schön ist es, wenn du eine Rückmeldung gibst, wie es dir damit geht. Vielleicht kommen wir darüber ja ins Gespräch und du hast noch weitere Ideen zur Stimmungsaufhellung in der trüben Jahreszeit.

Warnung: Dies ist keine Aktion für Menschen, die nur mitmachen, um zu beweisen, dass es nicht funktioniert. Wenn du mit der Haltung an die Sache rangehst, hast du eigentlich schon verloren und läufst Gefahr zu scheitern. Natürlich heißt das auch nicht, dass negative Gefühle nicht sein dürfen, die soll man auch ernst nehmen. Aber wir dürfen selber entscheiden, wie lange sie bleiben dürfen und wann ich sie zur Ausgangstüre begleite.

Aber warum nicht sich mal auf ein kleines Experiment einlassen? Es kostet nur ein bisschen Zeit, Mut sich auf was Neues einzulassen und Neugierde! Bist du dabei?

Übrigens: Diese Idee ist Ergebnis eines (online) Kursabends von und mit Kerstin Hack, den ich wärmstens empfehlen kann: Leo. Löwenstark leben. Mehr Details findest du hier: https://down-to-earth.de/?s=leo+l%C3%B6wenstark&post_type=product

Ab Januar kannst du wieder einsteigen!