Magnetbeziehung

Wie 
Zwei Magnete
Ziehen sich an
Stoßen sich wieder ab.
Wechselwirkung.
Gegensätze 
Weichen zurück
gleich und gleich
Gesellt sich oder nicht  
Seelenverwandtschaft?
Zuwendung 
Oder Abstoßung
Wechselbad der Gefühle
Pole eines Magnets bringen
Lebendigkeit.
Gemeinsam 
Oder getrennt
Wie eine Wippe
Rauf und runter - ohne
Stillstand.
Eiseskälte 
Oder Feuersglut
Ganz nah und
Doch unerreichbar weit entfernt
Beziehungsangst?
Hast 
dich verirrt
Bist verwirrt gelandet
Im Nirgendwo und dennoch
Hoffnungsfroh.

© Katharina Kopp

In meinen Jahren an der Schule und auch allgemein im Leben konnte ich manche solcher Wechselbeziehungen beobachten.

Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.

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Traumspruch
Red Skies over Paradise
Your mind is your only limit
Dein Poet

Zweifelfchen

Gestern 
Mutig voran
Ein schräger Blick
sät Zweifel, siehst zögernd
zurück.
Heute 
trotzt du
allen schnöden Kommentaren
gehst vorsichtig weiter trotz
Zweifeln.
Morgen 
weißt du:
Dein kühner Wagemut
hat sich wieder gelohnt:
Überwunden!

(c) Katharina Kopp

Infos zur Aktion:

Elfchen zum Elften – Einladung

Die Elfchen gehen 2023 weiter! Morgen ist wieder der 11. des Monats. Und weil die Elf eine schöne Zahl ist, so wie das Elfchen eine schöne Gedichtform, veröffentliche ich immer zum Elften ein Elfchen. Wenn du Lust hast, schließe dich dieser Aktion doch mit dem Schlagwort #ElfchenZumElften an.
Gib mir bitte unten in einem Kommentar Bescheid, damit ich dich künftig mit verlinken kann. Ich freue mich über jeden, der Freude daran hat!

Wenn du runterscrollst, siehst du die Theorie hinter dem Elfchen. Ich halte mich selbst nicht immer zu 100% daran, aber es ist eine schöne Herausforderung, die elf Wörter so anzugehen!

Die Themenwahl steht dir frei – wenn du möchtest, schließe dich gerne meinen Ideen für dieses Jahr an – es mischen sich Gegensätze:

Januar: Zuversicht
Februar: Angst
März: Mut
April: Zweifel
Mai: Freude
Juni: Trauer
Juli: Erfolg
August: Missgeschick
September: Suchen
Oktober: Finden
November: Neugier
Dezember: Zufriedenheit

Mit an Bord sind bereits:
Brigwords
Geschichte/n mit Gott
Großstadtpoetin
Heidi Maria Stadler
Mindsplint
Petra schreibt
Silbenton
Wortverdreher
Zauberei mit Buchstaben

Herzliche Grüße
Eva

Überwinder

Unser himmlischer Vater sucht 
Ü berwinder
B ereit, trotz Unrecht gehorsam zu sein
E rwählt aus Liebe zu seiner Ehre
R ein und heilig vor ihm
W iedergeboren durch Gottes Barmherzigkeit
I n Liebe ihm leben und nicht für ihr Eigenes
N icht aus menschlichem Willen geboren, sondern aus ihm
D ie sich aus der Finsternis in sein wunderbares Licht rufen lassen
E rbaut als lebendige Steine zu seinem heiligen Haus
R ücksichtsvoll im Umgang mit Schwachheit.

© Katharina Kopp

Heute morgen hat mich der 1. Petrusbrief, geschrieben vom Apostel Petrus im neuen Testament der Bibel zu diesen Worten inspiriert. Da stehen noch mehr coole Sachen drin.

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Early Birds

Georgeous morning, quietness still rules, 
Soon the hustle and bustle will begin,
Children will go back to their schools,
ready to see what the day will bring.
Everything comes back to life. 
The sun makes its grand appearance,
Or just sneeks in softly without strife,
hiding from our eyes its morning dance.  
Birds exploding into joyous song, 
Joining in the heavenly flow.
Blossoms opening to the sun,
Indulging in precious glow.
He who never sleeps nor slumbers, 
is already waiting for attention,
ready to present you with his wonders,
let us listen to his revelation.

© Katharina Kopp

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Kleine Apothekengeschichte

Nein, eine Apotheke gibt es nicht mehr in Schönwald. Ich brauchte aber dringend eine Salbe. Also plante ich eine Fahrt nach Sankt Georgen, ca 12 Kilometer entfernt. Mehreres wollte ich dort erledigen, einen Spaziergang im Schnee, Zeit im Haus des Gebets verbringen, auch noch Verschiedenes einkaufen. Die Fahrt durch die wunderschöne Schneelandschaft war die reinste Augenweide. Bei strahlendem Sonnenschein kam ich an, fand einen Parkplatz in der Nähe der Apotheke… aber was ich nicht fand, war mein Geldbeutel. Oh nein!! Den hatte ich gestern rausgenommen und nicht wieder in die Tasche gesteckt. Wie doof!! Nochmal zurück und wieder herkommen wollte ich eigentlich nicht. Aber mir blieb wohl keine andere Wahl.

Ich ärgerte mich etwas. Morgens hatte ich gebetet, bevor ich losfuhr und Gott gesagt, dass ich ihm vertrauen wollte. Wieso konnte er mich nicht daran erinnern, den Geldbeutel mitzunehmen?…

Leider nicht mitgekommen…

Doch dann erinnerte ich mich an etwas: in einem Mäppchen hatte ich 10 Euro eingesteckt für solche Notfälle. Hoffentlich würden die reichen!! Also los zur Apotheke. Geduldig wartete ich, bis ich endlich dran war und hoffte, die Salbe wäre nicht zu teuer.

„10,98“ – Das darf doch nicht wahr sein!! Verzweifelt suchte ich in meinen Taschen nach einer Euromünze. Vergeblich!! Ich sah mich schon unverrichteter Dinge heimfahren. Meine missliche Lage erklärte ich der Verkäuferin – und konnte kaum glauben, was sie sagte:

„Bringen Sie das Geld einfach nächstes Mal.“ Sie kannte mich nicht und wusste nicht, ob sie mir vertrauen konnte. Aber sie tat es. Beschwingt machte ich mich auf zu einem längeren Spaziergang. Meine anderen Einkäufe hatten Zeit bis zum nächsten Besuch.

Ein kleiner Winterspaziergang

Wie schön, dass es Menschen gibt, die anderen vertrauen können. Doch selbst wenn das nicht immer der Fall ist und unser Vertrauen manchmal missbraucht wird, darf ich doch wissen: auf Gott ist Verlass. Er vertraut mir und ich vertraue ihm. Das ist für mich jetzt schon seit vielen Jahren eine wohltuende lebenslange Partnerschaft. Er bleibt bei mir, durch dick und dünn hält er zu mir. Zurzeit mache ich für 7 Tage eine „Vertrauenschallenge“ mit. Wenn du wissen möchtest, was das ist oder selbst mitmachen magst, findest du hier nähere Informationen: https://vertrauenschallenge.de/

Mittlerweile war ich wieder in der Apotheke und habe den fehlenden Euro abgegeben zusammen mit einem kleinen Dankeschön. Möge Gott die Angestellten segnen.

(c) Katharina Kopp

Du siehst mich

Dein 
sanfter Blick:
in Schönheit gebettet
siehst du mich an.
Treu mir zugewandt,
unendlich gütig:
zufrieden.
Gesehen 
von Einem.
Genügt mir das?
Du bist dieser Gott,
der mich sieht.
Bin völlig
angenommen.
Wohlwollend, 
nicht schmollend,
auch keine Klage
trübt dein liebevolles Auge.
In deinem Frieden
zu Hause
angekommen.

© Katharina Kopp

Darf man sich ein Bild von Gott machen? Diese Frage erhitzte die Köpfe meiner Kinder im Kigo. Ich meine: ja. Mir hilft es, ein Bild gewissermaßen als Symbol zu haben. Nur anbeten sollte ich es nicht. Und so entstand dieses Bild: Passend zur Jahreslosung „Du bist ein Gott, der mich sieht.“ 1. Mose 16, 13 und zur Künstler Challenge: ein Seerosenbild von Claude Monet sollte mit einem Jesus Portrait von Alexej Jawlenski kombiniert werden. Es hat sehr zu mir gesprochen – vielleicht ja auch zu dir? Dieser auf Seerosen gebettete Jesus gibt mir einen tiefen Frieden ins Herz. Seinen Frieden wünsche ich dir auch für dieses neue Jahr.

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Fragmente und Schritte

Mein Gott! - Du einzig und allein bist ganz,
umfassend groß und voll von ew‘gem Glanz.
Du bist allein - wir ahmen Dir nur nach -
und was Du bist - kein Mensch je fassen mag.
Uns ist gegeben, schrittweis nur zu gehen
und von des Lebens All Fragmente nur zu sehen.
Du überblickst und hältst in Deiner Hand
das Weltenganze, das Dir immer zugewandt.
Der du erhaben stehst und Dich doch ständig regst,
nichts Dich erschüttert, was der Mensch bewegt.
Du bist, wie nichts in dieser Welt kann sein.
Du trägst die ganze Welt, stark wie der härtste Stein.
Und zugleich regst Du Dich und bist unfaßbar weich,
dass jedes Menschen Tun Dein liebend Herz erreicht.
Nichts ist zu unscheinbar, Du blickst es an,
dass nicht Geringes Dir dabei entgehen kann.
Wie eine Mutter ihr ganz kleines Kind -
so Deine Augen stets auf uns gerichtet sind.
Du liebst und sorgst und umfängst jede Seel,
dass ihr zum Heil auch nicht das Kleinste fehl‘.
Du, immer Du - Du ewig starker Grund!
Du, immer Du - der schloss mit uns den Bund
in großer Liebe, wie kein Mensch sie kennt,
Gewaltger Herrscher, der kein Wanken kennt.
Nun denn, so habe ich daran genug,
dass ich ein Stück Dich sehe, mir zugut,
nur meine kleine Sicht genügt mir schon,
mein Nächster hat gewiss ein andres Stück davon.
Ich will nur gehen meinen kleinen Schritt
und immer wieder gehn auch Andre mit
den Weg zu Dir, in Dir und Dir zur Freud,
zu Dir hin führ' du meine Schritte heut!

© 2007 Katharina Kopp

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Die Bruchbude

Undicht 
Das Dach
Trauer über Verlust
Wut und Schmerz im
Bauch
Idylle 
War gestern
Heute ist Zerbruch:
Regen durchdringt die Decke:
Schutzlos.
Druck 
Auszuüben wäre
Der sichere Tod
Für dieses zerbrechliche Gebilde
Vorsicht!
Ausgeliefert 
Allen Stürmen
Die darüber gehen
Baut einer wieder auf?
Dennoch?
Streit  
Flammt auf
Ebbt wieder ab
Schwelt vor sich hin
Brandgefährlich.
Warum 
Misslingt fortwährend
Kampf um Frieden?
Einsam rufst du ins
Nichts.
Abreißen oder erneuern?
Abreißen 
Oder erneuern?
Entkernen und stützen,
Die alte Substanz erhalten?
Hoffnung?
Doch 
Aus Schrott
Kann Neues werden
Wenn du es wagst
aufzubrechen.
Erneuern 
Kann lohnen:
Substanz für Neues
Sinnvoll nutzen und friedlich
Leben.

© Katharina Kopp

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Mystischer Horizont

Augenweide 
Dieser Blick
In den Himmel
Von rosenrot bis himmelblau
Majestätisch!
Schleierverhangen
Schmerz 
So schön
Die Tränen fließen
Durch Schleier siehst du
Traumland.
Nebelverhangen 
Der Horizont
Alles noch verborgen
Die Mystik des Werdenden
Ahnungsvoll.

© Katharina Kopp

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http://wkastens.wordpress.de

Nebelgedanken (II)

Sechs Elfchen zum sechsten elften, der zweite Teil von „Nebelgedanken“. https://mitgotterlebt.org/2022/11/05/versteckt/

Der Gedanke, den ich hier beschreibe, beschäftigt mich schon ziemlich lange. Oft habe ich das so erlebt. Und mich jedesmal wieder über die enthüllte Schönheit gefreut, wenn die Nebelschwaden sich lüfteten und die Sonne durchbrach, um Licht ins Verborgene zu scheinen.

Nebel 
Mal wieder
Verborgen dein Weg.
Wann brichst du durch,
Sonne?
Fragen 
Und Zweifel
Wohin geht es?
Keine Hoffnung, kein Licht.
Zukunftsangst.
Verzweifelt 
Viele Tage
Wie lange noch?
Doch da: ein Fünkchen
Licht?
Vergeblich 
Hoffnung enttäuscht
Mühsam gehst du
Schleppst dich gequält voran
Ausdauerlauf!
Endlich 
Ganz zaghaft
Gib niemals auf!
Zeit für ein Fünkchen
Perspektive?
Licht 
im Verborgenen
Glanz des Enthüllten
Schönheit durchbricht die Nebelschwaden.

(c) Katharina Kopp