Sei mutig!

„Mut ist Angst, die gebetet hat.“ Um im Leben neue Herausforderungen anzugehen, braucht es Mut. Bist du bereit, mutig voran zu gehen? Wenn eine Situation gut durchdacht und durchbetet ist, kannst du eine Entscheidung fällen, die weder leichtsinnig noch ängstlich zurückhaltend ist. Ein gewisses Restrisiko bleibt. Josua wusste auch nicht, was auf ihn zukommt. Daher sprach Gott ihm Mut zu als er die Leitungsaufgabe von Mose übernahm. Genauso wie zu Josua spricht Gott heute zu dir: Sei mutig! Pack’s an! Lass nicht zu, dass deine Ängste dich lähmen, neue Aufgaben anzugehen!

Befähigt!

Kennt ihr auch diese Zeiten, in denen man sich zu nichts nutze fühlt? Alles scheint zu misslingen. In einer Lebensphase, in der mir meine Unfähigkeit so richtig deutlich vor Augen gestellt wurde, wurde mir dieser Vers wichtig. Unerklärlich war da dieses tiefe innere Wissen, dass meine Tüchtigkeit von Gott ist und dass er mich noch gebrauchen würde. Mein Verstand konnte sich das damals nicht vorstellen und vielleicht geht es dir auch manchmal so. Aber du darfst wissen – egal wie schwierig die Aufgabe ist – er ist derjenige, der dich befähigt und dir täglich neu die Kraft gibt, den Herausforderungen des Alltags gerecht zu werden. Du kannst auch deine Situation einsetzen: Aus eigener Kraft bin ich … nicht gewachsen. Aber du, Gott befähigst mich dazu, ….

BERUFEN ZU EWIGEM LEBEN

Wusstest du, dass du zum ewigen Leben berufen bist? Dieses Leben beinhaltet eine herausragende Qualität, die bereits während dem Leben in dieser Welt beginnt. Wenn wir im Glauben an Jesus und unter seiner Führung leben, dürfen wir bereits jetzt schon einen Teil von Gottes ewigem Reich erleben. Wir dürfen erfahren, wie er mit uns ist im ganz normalen Alltag, in dem es manchmal ein Kampf ist, den Glauben zu bewahren. Aber er gibt uns täglich neu die Kraft dazu, uns im Glauben zu bewähren. Das ewige Leben ist ein Geschenk: das Wichtigste ist, es zu ergreifen, es anzunehmen und auszupacken. Und das am besten so schnell wie möglich.

(c) Katharina Kopp

GELIEBT!

„Gott ist die Liebe, lässt dich erlösen…“, „Jesus liebt dich.“ Solche Worte hörte ich von Kindheit an regelmäßig. In meinem Kopf war mir das alles klar und ich wusste, dass es keinen besseren Weg geben konnte, als ihm nachzufolgen. Aber in meinem Inneren fühlte ich mich oft als Versager, ich erlebte Ablehnung und Zurückweisung, auch von Christen. Dass Gott mich wirklich liebt, das fiel mir sehr schwer zu fühlen. Es brauchte lange Zeit, bis dieses Kopfwissen in mein Herz rutschte – und es ist noch immer dabei, dort anzukommen und sich heimisch zu fühlen. Erst letztes Jahr wurde ich in einer Stillen Zeit alleine mit Gott durch einen Satz überrascht, der mich seither immer wieder bewegt. „Du bist es wert, geliebt zu werden.“ Das möchte ich dir auch mitgeben, besonders in solchen Zeiten, in denen das Versagen so übermächtig scheint, darfst du wissen: DU BIST ES WERT, GELIEBT zu werden!

Sei frei!

„Freiheit ohne den Vater ist nur eine Illusion. Einer knechtet dich immer. Wirklich frei macht nur Jesus Gottes Sohn.“ – So sangen wir als Kinder, und das ist wahr. So oft meinen wir, wir könnten frei werden von dem, was uns beengt und ganz von vorne anfangen, ohne an das zu denken, was uns „das Herz zusammenschnürt“. Vielleicht wünschen sich manche auch, frei zu werden von dem Gottesbild, das ihnen die Kirche oder Religion vermittelt hat. Aber die Wahrheit ist, dass Gott uns frei machen möchte von allem, was uns Angst macht. Er möchte unsere Fesseln sprengen, die uns gefangen halten. Als ein liebender Vater möchte er, dass wir so frei sind, wie eben nur Jesus uns machen kann. Er hat sein Blut für alle unsere Fehler vergossen, damit wir nicht mehr dafür bezahlen müssen. So können wir vollkommen befreit und ohne Angst durchs Leben gehen. Bereit für das, was Gott mit uns vorhat! Das wünsche ich dir und mir!!

Sei freundlich!

„Wie du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus.“

Zuallererst ist es notwendig, freundlich zu dir selbst zu sein. Mit sich selbst gut umzugehen, ist oft die größte Herausforderung. Dazu ermutige ich dich heute! Rede und denke Gutes über dich! Das wird sich auf das Verhalten anderer dir gegenüber auswirken. Wer freundlich zu anderen ist, dem begegnen diese auch in der Regel freundlich. Das ist gar nicht immer so einfach und funktioniert leider auch nicht immer. Manche Menschen gehen einfach mit notorisch schlechter Laune durch den Tag. Oder sie haben sich dazu entschieden, dich nicht zu mögen. Oder sie können nicht freundlich sein. Oder sie haben einfach nur einen schlechten Tag. Leider zahlt sich also Freundlichkeit zahlt sich nicht immer sofort aus. In diesem Vers wird noch ein anderer Grund genannt: Jesus kommt wieder und er achtet auf das, was wir tun. Es lohnt sich also auf jeden Fall, freundlich zu sein.

Geborgen!

Beim Lesen dieser Worte drängt sich das Bild eines Küken auf, das bei der Mutter Unterschlupf findet. Tatsächlich machen das Jungtiere bei Gefahr: sie suchen Zuflucht bei ihrer Mutter. Solange bis die Gefahr vorbei ist, sind sie dort geborgen. Genauso darf unsere Seele, unser Inneres auch Schutz suchen und sich bei Gott bergen bis das vorbei ist, was uns bedrängt. Meist sind es ja nicht direkt tödliche Gefahren, die uns bedrängen, aber auch die ganz gewöhnlichen Alltagssorgen können manchmal schon ziemlich bedrücken. Auch in all diesen Bedrängnissen dürfen wir uns bei unserem himmlischen Vater geborgen wissen. Für ihn ist keine Not zu groß oder zu klein. Bergen wir uns in seinem Schutz! Dafür ist man nie zu alt!

Lebe im Frieden

Im Frieden zu leben ist manchmal gar nicht so einfach. So Vieles will uns den Frieden rauben. Äußere und innere Fragen und Nöte beunruhigen uns, vielleicht Meinungsverschiedenheiten über politische oder gesellschaftliche Fragen. Heute geht es darum, mit anderen Menschen in Frieden zu leben, grundsätzlich die Entscheidung zu treffen, anderen gegenüber im Frieden zu sein. Ein freundliches Wort, ein netter Blick, eine Entschuldigung oder eine kurze Botschaft kann eine gute Beziehung aufrechterhalten oder wiederherstellen. Gibt es jemanden, mit dem du im Unfrieden bist? Suche einen Weg zur Versöhnung, wenn irgend möglich! Lass nicht zu, dass deine Beziehungen zerstört werden! Aber das Wichtigste ist, dass du mit Gott im Frieden bist und bleibst.

Vertraue Gott!

Vertrauen ist so eine Sache. Vieles wollen wir selbst kontrollieren und tun uns schwer damit, anderen oder gar Gott zu vertrauen. Wenn wir unser Leben in Gottes Hand legen, dürfen wir vertrauen, dass er uns einen guten Weg führt. Er wird handeln, zu seinem Zeitpunkt und auf seine Weise. Zugegeben, sein Handeln entspricht nicht immer unseren Vorstellungen. Aber ich durfte oft erleben, dass er sich gut um mich kümmert, auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick so aussah. Da ich meine kleine Welt sowieso nicht kontrollieren kann, habe ich mich entschieden, ihm die Führung für mein Leben zu überlassen. Das gilt für große und kleine Dinge und macht mein Herz zuversichtlich. Darf ich dich einladen, dass auch zu machen – zum ersten Mal oder immer wieder neu?

Sei dankbar!

DANKEN SCHÜTZT VOR WANKEN

LOBEN ZIEHT NACH OBEN

Dankbarkeit ist ein Schlüssel zu einem glücklichen Herzen. Wofür bist du heute dankbar? Suche dir für jeden Buchstaben des Alphabets eine (oder mehrere) Sache(n), für die du dankbar bist. Du kannst die Liste auch schön gestalten und irgendwo aufhängen. Oder du nimmst ein kleines Heft und beginnst, immer wieder aufzuschreiben, wofür du dankbar bist. Mein Heft enthält viele große und kleine Dinge, wofür ich dankbar war und bin, Manches hätte ich vergessen, aber wenn ich darin lese, kann ich das Gute behalten, was ich erlebt habe. Erinnere dich immer mal wieder daran, dankbar zu sein. Ich mache das meist direkt nach dem Aufwachen oder abends, bevor ich mich schlafen lege. Danke auch anderen für Kleinigkeiten!