Frühlingsgedanken

Dann plötzlich wusst' ich, was es war, 
Auf einen Schlag so sonnenklar:
Den Frühling hatte ich vermisst,
Von soviel Schönheit wurd' ich heut' geküsst.
Wo kamst du her, herrliche Pracht? 
Nach dieser langen dunklen Zeit,
Brichst du jetzt durch mit aller Macht.
Heut zeigst du dich in buntem Kleid.
Dies' große, weite Blütenmeer, 
Tank' auf, oh Herz, nimm' immer mehr.
Doch Bote bist du nur für den,
ihn kann ein suchend' Herz schon seh'n.
Vorbei sind endlich Schmerz und Not, 
Du hast bezahlt mit deinem Tod.
Wo komm' ich her, wo will ich hin?
Nur dich zu suchen ist mein Sinn.
Der Fluss meandert durch das Tal, 
Und nahm mir weg so manche Qual.
Doch frisches Wasser schenkst du mir,
Aus deinem Quell, das dank' ich dir.
Mein Herz ist froh und neu beschwingt, 
Und tief in mir die Seele singt.
Mein ewigtreuer Herr bist du seit vielen Tagen,
Geduldig hörst du alle Fragen und auch Klagen.
Auch eine Antwort wirst du geben, 
Manche erst im nächsten Leben.
Wir legen vor dich allen Spott.
Fest trauen wir dir, treuer Gott.

©Ostern 2021, Katharina Kopp

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