Licht und Finsternis

Gott weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.

Prophet Daniel Kapitel 2 Vers 22

Gott lebt im Licht. Das ist sein Zuhause. Er möchte, dass wir bei ihm wohnen, in seinem Licht. Leider ist in dieser Welt und zu oft auch in unserem Leben sehr viel Finsternis. Gott weiß darum, deshalb lädt er uns ein, in sein Licht zu kommen. Lass dich heute dazu einladen!! Dann erleuchtet er deine Finsternis!!

God lives in the light. That’s His home. His desire for us is to live with Him, in His light. Unfortunately there is a lot of darkness in this world, and often within us as well. God knows that, so He invites us to come to His light. Follow His invitation today!! Then He will also enlighten your darkness!!

(c) Katharina Kopp

Jesu Braut

Wusstest du das schon: Jesus möchte dein Bräutigam, dein Geliebter sein. Er ist es, der dich erwählt hat und dich retten möchte in jeder schwierigen Situation. Er hat Großartiges mit dir vor, wenn du ihm vertraust.

Ich gehöre zu meinem Geliebten und er gehört zu mir.

Die Bibel, Hohes Lied der Liebe Kapitel 6 Vers 3

Mein Herz jubelt laut 
weil es dir vertraut:
Ich bin erwählt,
als Braut Jesu zugezählt.
Eine Krone schenkst du mir ~
auf ewig gehöre ich dir.

(c) Katharina Kopp

Kultur und Kommunikation

Immer wieder neu ankommen in einer anderen Kultur. Das prägte mein Leben von kleinauf – Dorf – Kleinstadt – Universitätsstadt – Inland – Ausland – and’res Bundesland – andere Persönlichkeit. Ich stelle mich immer neu der Herausforderung: falle hin, stehe auf, überwinde – und dennoch kommt es mal zu Misskommunikation und Beziehungsbrüchen. Dieses Gedicht beleuchtet verschiedene Aspekte solcher Kulturübergänge – auch den Gewinn, der entstehen kann, wenn man geduldig dranbleibt.

Was sagtest du da eben? 
Wie meintest du das nur?
Ganz anders ist dein Leben,
So ungewohnt deine Kultur.
Dein Hintergrund bleibt unerkannt. 
Deine Geschichte ist mir fremd,
Genauso wie dein Herkunftsland*.
Und manches gibt's hier, das dich lähmt.
Auch ich war unbekannt und fremd. 
Neugierig fragend kritisiert.
Unwohl fühlt' ich mich und war gehemmt.
So Vieles hat mich irritiert.
Wie finde ich mich hier zurecht? 
Den andern Umgang, den versteh' ich nicht.
Auch mit der Sprache geht's mal schlecht*.
Da braucht es eine klare Sicht!
Mein Kontext ist dir unbekannt, 
das, wie du redest, kann ich schwer versteh'n,
obwohl ich komme aus demselben Land.
Ich bin verletzt und würd' am liebsten geh'n.
Der Eine so, die and're anders, 
jeder hat seine eig'ne Sicht.
Es geht hier nicht um falsch und richtig,
Denn jeder ist im Eignen wichtig.
Und wem die Eingewöhnung gut gelingt, 
erlebt Erweiterung des eig'nen Horizont,
Wer Neues aufnimmt, der gewinnt.
Er bleibt Weltbürger - vor oder hinterm Mond.
Ankommen in der Ferne. 
Das wünsch' ich dir und mir.
Ab und zu 'Begegnungssterne',
die zeigen "Schön, bist du hier."

© Katharina Kopp

*Auch andere Bundesländer können Kulturgrenzen darstellen. So passieren Missverständnisse auch dann, wenn die Sprache eigentlich identisch ist. Denn vieles, was wir sagen, bezieht sich auf nen bekannten Kontext oder auf eine bestimmte Art des Umgangs miteinander. Ist der Kontext jedoch unbekannt, so erschwert das die Verständigung. Daher fallen auch sogenannte Subkulturen in die Kategorie „Kultur „.

Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.

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Dein Poet

Glück ist…im August schon Weihnachtssterne zu basteln

Zähle 30 Dinge auf, die dich glücklich machen.

  • ein freier Tag zum Abhängen und Kreativsein
  • ein warmes Bad
  • im Liegestuhl in der Sonne klönen (notfalls auch ohne Sonne) 🌞
  • ein gutes Buch lesen
  • eine gute Predigt hören
  • eine neue Erkenntnis gewinnen
  • etwas Neues lernen
  • mit Kindern spielen
  • mit Kindern über das Leben philosophieren
  • ein Telefonat mit einem lieben Menschen
  • gemütlich im Warmen sitzen während es draußen regnet
  • ein Bild malen
  • Karten gestalten
  • dekorieren
  • neue Ideen entwickelt und umgesetzt haben
  • ein Projekt abgeschlossen
  • im See oder Weiher schwimmen 🏊‍♀️
  • ein leckeres Essen kochen
  • mit lieben Menschen gemeinsam essen und schwätzen
  • gebrauchte Materialien und Verpackungsmaterial upcyclen
  • Stoffe verarbeiten, die schon lange nutzlos rumliegen
  • ein Spieleabend
  • musizieren
  • meine Bibel lesen und dadurch ermutigt werden
  • ein Wiedersehen mit einem Lieblingsmenschen, den ich lange nicht gesehen habe
  • gemeinsame Zeit mit ner lieben Freundin
  • zusammen beten und Gott begegnen
  • Lobpreismusik hören
  • geputzte und aufgeräumte Wohnung
  • ein ermutigendes Wort
  • eine Lösung für ein lange störendes Problem
  • Versöhnung nach dem Streit

(c) Katharina Kopp

Verzweifelt

Angst 
Vorm Aufbruch
Aber auch Angst
Alleine zurück zu bleiben.
Wohin?
Gefangen 
Deine Not
ertäubst du stumm
deinen Schmerz im Dilirium.
Hilfe!!
Mut 
ist aufgebraucht.
An allen Fronten
nur Verzweiflung und Wut
Alleine.
Vergessen 
Am liebsten
Das ganze Leid
hinter dir lassen und
Abtauchen.
Doch 
Auch weglaufen
ist völlig zwecklos.
Letztlich bleibt nur eins:
Überwinde!
Blick 
der Angst
fest ins Auge.
Lass sie nicht gewinnen!
Siege!
Hoffnung 
auf Neues.
Nicht mehr kämpfen
Ankommen am sicheren Ort
Zuhause.
Fasse 
neuen Mut!!
Gib nicht auf!
Im Sieg des Kreuzes
Stehe!

© Katharina Kopp

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Hund und Katz‘

Endlich wieder ein Tiergedicht* – dieses Mal über die Kommunikation zwischen Hund und Katze. Was wohl dieses Schwanzwedeln bedeutet? Bei der Katze Angriff und Kampf, beim Hund Freude an Spaß und Spiel. Wer seine Perspektive weitet, kann an gegenseitigem Verständnis gewinnen. Manch einem Hunde-Katzenpaar gelingt dies.

Der Hund, er wedelt mit dem Schwanz: 
"Komm, spiel mit mir, du kleine Katz'!"
Für sie ist klar, der will nen Kampf!
Sie wittert die Gefahr und flieht ratz fatz.
Es naht ein neuer Tag - ne neue Chance? 
Bedrohlich wedelt wieder dieser Schwanz.
Sie scheut zurück, was will der Fratz?
Er wedelt weiter, sie sieht schwarz.
Erwartet hatte er nen lust'gen Tanz! 
Verblüfft spürt er auf einmal ihre Tatz'.
Da sitzen beide, zieh'n Bilanz:
Fremdsprachenlernen ist ein echter Kampf! 
Doch wer sich müht, erhält ne neue Chance: 
Sich treffen auf nen munter'n Schwatz.
Zu seh'n: "Es ist nicht immer alles schwarz!"
Die Zwischentöne geben oft den Silberglanz.
Und wieder trifft sich Hund und Katz'. 
Jetzt kommt es auf die Umsicht an.
Freiwillig räumt er ihr den Platz.
Da plötzlich stupst sie sacht ihn an.
Mag's auch noch geben manchen Kampf, 
und ab und zu nen echten Krampf,
Wenn Machtkampf macht für Sanftmut Platz,
gewinnen beide einen echten Schatz.
Es bleibt noch manches Auf und Ab, 
Der Hund liegt da und schläft in Frieden,
die Katze wendet stumm sich ab.
Was will sie weiter ihn bekriegen?

© Katharina Kopp

* Mein anderes Tiergedicht findet sich hier: https://mitgotterlebt.org/2021/08/03/menschen-wie-tiere/

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Lebendiges Wasser

Freitag, 20.3.2020

„Aber am letzten, dem höchsten Tag des Festes trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, von dessen Leib werden, wie die Schrift sagt, Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.“ Johannes 7, 37-40

Wer einmal an einem heißen Tag unterwegs war, der weiß, wie wertvoll frisches Wasser für eine trockene Kehle ist. Ich erinnere mich an eine Wanderung aus meinen Kindertagen. An jenem heißen Sommertag war unserer Familie das Wasser ausgegangen. Jeder Tropfen war verbraucht, alle Flaschen waren leer. Wir konnten nicht mehr, die Kehlen waren ausgetrocknet, wir jammerten. Manchmal geht es uns auch im Leben so. Jedes letzte bisschen Kraft ist aufgebraucht. Wir haben nichts mehr und fühlen uns leer. Woher bekommen wir neue Kraft? An jenem heißen Sommertag fanden wir oben in den Bergen eine Quelle mit frischem Wasser, bei der wir unsere leeren Flaschen auffüllen konnten. Wie wohltuend dieses frische Wasser war!

So geht es mir auch immer wieder im Leben: wenn meine eigene Kraft zu Ende ist, auch der letzte Tropfen verbraucht ist, dann erlebe ich, wie Jesus mir immer wieder neue Kraft schenkt durch seinen Geist, der in mir lebt. Und plötzlich geht es dann wieder weiter, auch in schweren Zeiten. Das wünsche ich euch allen auch: täglich neu die Kraft Gottes erleben zu dürfen.

Herr Jesus, danke, dass du uns täglich neu Kraft gibst. Sei du auch heute ganz nah bei uns und begegne uns in allem, was wir tun. Amen.

Manipulation

Wie lange spielst du dieses falsche Spiel?

Wach auf und blick‘ der Wahrheit ins Gesicht!
Sie reden einfach drum herum. 
Ein schnelles Wort, du merkst es kaum.
Doch sie verkaufen dich für dumm.
Meinungsfreiheit - aus der Traum?
Das Denken wird dir abtrainiert, 
Und hältst du Werte hoch, die sich bewährt,
dann giltst du schnell als kleinkariert,
Abgekanzelt, ausrangiert.
Verblendung nimmt oft überhand, 
im Deckmantel der "Gerechtigkeit"
Viele Opfer braucht das Land
und wehe dem, der hinterfragt.
Doch leider macht das keinen Halt. 
Selbst in den wohlvertrauten Kreisen,
erlebst du oft Verbalgewalt.
Verwirrt fragst du: Wie kann das sein?
Enttäuscht, verletzt und abgebrannt, 
Du hattest alles hingegeben,
jetzt fällt dir alles aus der Hand,
wo findest du das echte Leben?
Trotz allem, denn auch dies' Gedicht 
endet ganz sicher nicht
ohne einen Hoffnungsschimmer:
Denn einer sieht und hört dich
IMMER.
Ewig ist seine Treu', 
und seine Gnade täglich neu.
Liebend zeigt er seine Wahrheit,
mitten in Verwirrung schenkt er Klarheit.

© Katharina Kopp

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Geburtstag – Lieblingstag

Ein bisschen traurig war ich schon. Eigentlich hatte ich mir meinen Geburtstag anders vorgestellt. Morgens Thermalbad nit einer lieben Nachbarin, nachmittags gemütlich etwas ausruhen und abends eine Sederfeier mit Freundinnen. So der Plan für meinen Lieblings- Geburtstag. Aber alles kam ganz anders.

Den gesamten Monat (März) zuvor war ich beruflich und privat  unterwegs gewesen, zuletzt in den USA. In dieser Zeit hatte ich einige Lieblingstage, so auch einen wunderschönen „Sommertag“ in St. Augustine, der ältesten Stadt der USA in Florida, an dem das Titelbild aufgenommen wurde. Nach diesen Reisen ging es trotz Jetlag nahtlos weiter mit anstrengenden Arbeitsverpflichtungen. Den Nachmittag meines Geburtstags verplante ich daher für ein dringend notwendiges Meeting. Am Tag zuvor wachte ich morgens auf und spürte, dass ich völlig erschöpft war. Im morgendlichen Gespräch mit meinem himmlischen Vater wurde mir dann klar, dass ich die Feier absagen musste, weil ich nicht die Kraft hatte, alles vorzubereiten. Schweren Herzens tat ich dies. Immerhin blieb noch das Thermalbad. Aber im Gespräch mit meiner Nachbarin stellte sich heraus, dass sie auch nicht fit war und so gaben wir diesen Plan auch auf. Tja! Wie würde der Tag verlaufen?

Morgens wachte ich auf und war dankbar, dass ich gemütlich im Bett liegenbleiben konnte, weil ich noch immer nicht fit war. Später kam eine Freundin vorbei, wir liefen eine kleine Runde und setzten uns auf eine Bank. Als ich zurückkam, begegneten mir meine Vermieter, die ich kurz entschlossen in den Nachbarort zum Bahnhof fuhr, weil ihr Auto kaputt war. Passte mir auch, denn ich wollte noch einkaufen.

So fuhr ich vom Bahnhof zum Einkaufszentrum. Ein leiser Impuls „Ich möchte, dass du hübsch aussiehst.“ – diese Stimme kenne ich mittlerweile gut. Lange Jahre habe ich Gott aus Pflichtgefühl gedient, bis mir klar wurde, dass er mein Liebhaber ist, dass er mir Gutes gönnt. Und seither höre ich immer mal solch einen kleinen liebevollen Impuls. Wenn ich dem nachgebe, spüre ich, wie er meiner Seele gut tut. Er hat mich berufen, alleine durchs Leben zu gehen, aber er ist mit mir und hat Freude daran, mich zu beschenken.

Zurück zu diesem Impuls: Der Modeladen war direkt an der Ecke und es war unmissverständlich: dort sollte ich reingehen. Ich war in der Tat äußerst überrascht: dort hingen massenhaft Kleider in meinen Lieblingsfarben. Ich konnte sogar zwischen verschiedenen Modellen wählen und hatte solch eine Freude, mich neu einzukleiden.

„Höre, Königstochter, und nimm dir meine Worte zu Herzen! Vergiss dein Volk und deine Verwandten! Du bist wunderschön, und der König begehrt dich! Verneige dich vor ihm, denn er ist dein Herr und Gebieter!“

Söhne Korahs, Psalm 45:11‭-‬12 HFA

Es tut so gut, zu spüren, dass Gott mit mir unterwegs ist und mir im Alltag immer wieder solche Highlights beschert. Auch wenn es eigentlich vollkommen unrelevant wäre und ich schon so reich beschenkt bin. Er kennt meine Wünsche und beschenkt mich immer wieder neu! Auch der Rest des Tages verlief noch ganz gut. Abends konnte ich noch mit einigen Freundinnen Gemeinschaft haben mit Gebet und Abendmahl. Ein Lieblingstag – wenn auch ganz anders als geplant.

(c) Katharina Kopp

Hoffnungsschimmer

Schlimmer 
Wird's nimmer
Denkst du immer
Jetzt gibt's einen kleinen
Hoffnungsschimmer
Treu 
Immer neu
Vertraue ohne Scheu
Gott schenkt dir heute
Freude!

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