Advent

Wir leben in 'ner dunklen Zeit. 
Machet dem Licht den Weg bereit.
Noch ist alles dunkel rings umher,
auch innendrin ist es oft leer.
Doch einer kam, durchbrach die Nacht, 
er hat den Menschen Licht gebracht.
Sie schauen, aber seh'n oft nicht,
ER, Jesus, ist das wahre Licht.
Du liest und denkst vielleicht "Ach nein!, 
Das kann ja schon mal gar nicht sein.
Den hatte ich längst abgeschrieben.
Wie könnte ER mich Menschen lieben?"
Das Wunder zeigt sich dieses Mal, 
in einem kleinen Kind im Stall.
Glaub' mir, denn Gott wird Mensch wie wir,
die Tür zum Vater öffnet er auch dir.
Ein Wunder zeigt sich ein für alle Mal
in einem kleinen Kind im Stall.
Ein neues Leben in 'ner dunklen Zeit, 
macht unserm Herrn den Weg bereit.
Wo alles dunkel ist und leer,
strahlt hell sein Stern rings um uns her.
Auch innendrin wird's hell und warm, 
das Herz ist nicht mehr leer und arm.
Was vorher Schmerz und bitter Pein,
hüllt ER in seinen Frieden ein.

© Katharina Kopp im Dezember 23

Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.

Wenn du dich fragst, was dieses Gedicht mit Advent oder Weihnachten zu tun hast, lies hier nach: Die Bibel, Evangelium nach Lukas, Kapitel 2: https://www.bibleserver.com/LUT/Lukas2. Frohe Adventszeit!

An Weihnachten feiern wir auch dieses Jahr seinen Geburtstag. Feierst du mit?

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Schutzraum

Worte und Sätze von David aus Psalm 2 bis 7 in der Bibel inspirierten mich, einige dieser Gedanken in Reim zu fassen. Wie gut, dass der, zu dem David rief auch derselbe ist, zu dem wir rufen dürfen.

Mein ew'ger Schutzraum um mich her, 
wenn alles in mir ist so schwer.
Da draußen tobt und bebt ein Sturm,
so oft fühl' ich mich wie ein Wurm.
Doch in Bedrängnis schaffst du Raum, 
denn du hörst mich in meinem Traum.
Du sagst: "Schweig still, ich kümmer' mich,
erwartungsvoll blick' ich auf dich.

Denn meine Freude kommt von dir allein.
Für immer und auf ewig bin ich dein.
Du hüllst mich tief in deinen Frieden ein.
Ja Herr, bei dir darf ich ganz sicher sein.

Vergib die Schuld, sei gnädig mir!
"Wie lange noch?", ich ruf' zu dir.
Vernimm du meinen Hilfeschrei!
Bahn meinen Weg und mach mich frei.

Dann werd' ich ewig loben dich,
du prüfst mein Herz und rettest mich,
schenkst tiefe Freude der Geborgenheit,
ich schau auf dich und preis' dich allezeit.

© November 2023 Katharina Kopp

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Falscher Zug!

17:02 Der Zug in Frankfurt fährt an – viel zu früh. Doch das fällt mir erst auf, als die Türe verriegelt ist. Ich höre die Lautsprecheransage: „Willkommen im Zug nach Nidda.“ Doch da wollte ich gar nicht hin. Bevor ich meinen Fehler korrigieren und aussteigen kann, fährt der Zug an. Zu spät, den Kurs zu korrigieren.

Extra hatte ich einen früheren Regionalzug genommen, um meinen ICE von Stuttgart nach Frankfurt zu bekommen – das war immerhin von Erfolg gekrönt gewesen. Da mein nächster Zug zur Weiterfahrt bereit zu stehen scheint, steige ich gleich ein und wundere mich nur kurz darüber, dass er bereits so gut besetzt ist. Denn an der Anzeigetafel stand meiner bereits deutlich als nächster Zug. Ich bin froh, einen Sitzplatz zu bekommen.

Aber zu früh gefreut: denn jetzt sitze ich im falschen Zug. Der Puls steigt, der Krisenmodus setzt ein. Bahn App wird befragt… irgendwann naht Bad Vilbel und ich entscheide mich fürs Aussteigen. Die nächste theoretisch mögliche Verbindung zu meinem Zielort entfällt. Also zurück zum letzten Punkt, wo ich noch auf dem richtigen Weg war, in der Hoffnung auf eine erfolgreiche Heimfahrt.

Solche Fehler führen zu einer Verzögerung des Plans. Pleiten bringen zum Nachdenken. Wo geht es wann wie weiter? Geht es weiter?

So ist das auch manchmal im Leben: Verwirrung. Falsch eingestiegen, die Verbindung nicht möglich, der Weg blockiert – und dann? Wann war der letzte Punkt, wo noch alles im Lot war? Ist eine Rückkehr dorthin möglich? Oder ist es womöglich Zeit für eine Neuausrichtung, Zeit für Entschleunigung, Innehalten und Plan prüfen?

Jetzt sitze ich wieder in Frankfurt West und warte auf einen Zug, der nicht kommt – immerhin in der noch wärmenden Abendsonne. „Wir bitten um Entschuldigung“, das ist alles, was ich verstehe, denn gerade fährt ein Zug durch – leider nicht meiner. Mein nächster Zug soll eine halbe Stunde später kommen, aber auch der fällt aus.

Noch ist es warm

Nach insgesamt einer Stunde Wartezeit in Frankfurt West kommt dann eine völlig überfüllte RB nach Dillenburg, wo ich hin möchte.

Langsam bin ich müde und nehme mir vor, bei der nächsten Fahrt genauer hinzuschauen, ob ich im richtigen Zug sitze.

Mit der RB fahre ich also weiter. Irgendwann wird es immer kälter, die Sonne verschwindet. Ich sitze in einem eiskalten Zug – heißt der so, weil es hier zieht? Aber meine Odyssee ist auch abgesehen von der Kälte noch nicht zu Ende: um 20 Uhr erreicht der Zug endlich Gießen. Hier wird er geteilt und ich warte auf die Weiterfahrt. Doch stattdessen kommt eine weitere Durchsage: es gibt keinen Lokführer. Die nächste Möglichkeit zur Weiterfahrt findet sich auf Gleis 9. Wo sind all die kleinen oder großen Jungs, die Lokführer werden wollten?? Immerhin fährt auch dieser Zug bis Dillenburg – und hier funktioniert sogar die Wärmeregulation.

Der ersehnte Ankunftsbahnhof

Kaum glaube ich es: Dillenburg naht. Dort wartet mein Auto auf mich und bringt mich unversehrt nach Hause. Nur wenig über zwei Stunden später als geplant komme ich tatsächlich an. Was wäre das Leben langweilig ohne die Deutsche Bahn!!

(c) Katharina Kopp

Noch ist Sommer

  • an warmen Tagen viel Sonne tanken
  • gelassen ausruhen nach erledigter Arbeit
  • entspannt die Seele baumeln lassen
  • laue Abende im romantischen Garten feiern
  • gemächlich im erfrischenden See schwimmen
  • eine große Runde auf dem SUP um den See drehen
  • mit netten Menschen gemütlich klönen
  • leckeres Eis genießen
  • im schützemden Schatten genüsslich auf hübsche Musik lauschen
  • wunderbare Schönheit der Schöpfung bewundern
  • mit den Füßen den Boden erspüren – Sand, Wasser, Gras, Steinchen
  • munteres Vogelgezwitscher und wildes Geflatter
  • fröhliches Entengeschnatter auf dem Wasser und in der Luft
  • von lebensfrohen Kindern wieder Lebendigkeit lernen
  • Leichtigkeit in allen Sinnen spüren
  • Freiheit tanken und dieses Lieblingslebensgefühl mitnehmen für andere Zeiten

© Katharina Kopp

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Auf der Durchreise

Nur 
kurze Zeit
bleibt mir hier.
Dann geht es weiter.
Durchreise.
Stationen 
meines Lebens
wechseln oft schnell.
Wo darf ich bleiben?
Ankommen?
Weiter, 
Immer weiter.
Seine Stimme ruft.
Und immer bleibt die
Sehnsucht.
Zuhause. 
Der Ort,
wo meine Seele
für immer bleiben darf.
Endlich!

© Katharina Kopp

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Sommer am See

Hitze
Unerträglich brennt
Die Sonne - die Luft
steht - kein Lüftchen geht.
Hilfe!!
Rettung!!
Ein See
in Sicht - endlich!
Kühlendes Nass erfrischt und
belebt!

© Katharina Kopp

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Licht und Finsternis

Gott weiß, was in der Finsternis ist, und bei ihm wohnt das Licht.

Prophet Daniel Kapitel 2 Vers 22

Gott lebt im Licht. Das ist sein Zuhause. Er möchte, dass wir bei ihm wohnen, in seinem Licht. Leider ist in dieser Welt und zu oft auch in unserem Leben sehr viel Finsternis. Gott weiß darum, deshalb lädt er uns ein, in sein Licht zu kommen. Lass dich heute dazu einladen!! Dann erleuchtet er deine Finsternis!!

God lives in the light. That’s His home. His desire for us is to live with Him, in His light. Unfortunately there is a lot of darkness in this world, and often within us as well. God knows that, so He invites us to come to His light. Follow His invitation today!! Then He will also enlighten your darkness!!

(c) Katharina Kopp

Jesu Braut

Wusstest du das schon: Jesus möchte dein Bräutigam, dein Geliebter sein. Er ist es, der dich erwählt hat und dich retten möchte in jeder schwierigen Situation. Er hat Großartiges mit dir vor, wenn du ihm vertraust.

Ich gehöre zu meinem Geliebten und er gehört zu mir.

Die Bibel, Hohes Lied der Liebe Kapitel 6 Vers 3

Mein Herz jubelt laut 
weil es dir vertraut:
Ich bin erwählt,
als Braut Jesu zugezählt.
Eine Krone schenkst du mir ~
auf ewig gehöre ich dir.

(c) Katharina Kopp

Kultur und Kommunikation

Immer wieder neu ankommen in einer anderen Kultur. Das prägte mein Leben von kleinauf – Dorf – Kleinstadt – Universitätsstadt – Inland – Ausland – and’res Bundesland – andere Persönlichkeit. Ich stelle mich immer neu der Herausforderung: falle hin, stehe auf, überwinde – und dennoch kommt es mal zu Misskommunikation und Beziehungsbrüchen. Dieses Gedicht beleuchtet verschiedene Aspekte solcher Kulturübergänge – auch den Gewinn, der entstehen kann, wenn man geduldig dranbleibt.

Was sagtest du da eben? 
Wie meintest du das nur?
Ganz anders ist dein Leben,
So ungewohnt deine Kultur.
Dein Hintergrund bleibt unerkannt. 
Deine Geschichte ist mir fremd,
Genauso wie dein Herkunftsland*.
Und manches gibt's hier, das dich lähmt.
Auch ich war unbekannt und fremd. 
Neugierig fragend kritisiert.
Unwohl fühlt' ich mich und war gehemmt.
So Vieles hat mich irritiert.
Wie finde ich mich hier zurecht? 
Den andern Umgang, den versteh' ich nicht.
Auch mit der Sprache geht's mal schlecht*.
Da braucht es eine klare Sicht!
Mein Kontext ist dir unbekannt, 
das, wie du redest, kann ich schwer versteh'n,
obwohl ich komme aus demselben Land.
Ich bin verletzt und würd' am liebsten geh'n.
Der Eine so, die and're anders, 
jeder hat seine eig'ne Sicht.
Es geht hier nicht um falsch und richtig,
Denn jeder ist im Eignen wichtig.
Und wem die Eingewöhnung gut gelingt, 
erlebt Erweiterung des eig'nen Horizont,
Wer Neues aufnimmt, der gewinnt.
Er bleibt Weltbürger - vor oder hinterm Mond.
Ankommen in der Ferne. 
Das wünsch' ich dir und mir.
Ab und zu 'Begegnungssterne',
die zeigen "Schön, bist du hier."

© Katharina Kopp

*Auch andere Bundesländer können Kulturgrenzen darstellen. So passieren Missverständnisse auch dann, wenn die Sprache eigentlich identisch ist. Denn vieles, was wir sagen, bezieht sich auf nen bekannten Kontext oder auf eine bestimmte Art des Umgangs miteinander. Ist der Kontext jedoch unbekannt, so erschwert das die Verständigung. Daher fallen auch sogenannte Subkulturen in die Kategorie „Kultur „.

Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.

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Dein Poet

Glück ist…im August schon Weihnachtssterne zu basteln

Zähle 30 Dinge auf, die dich glücklich machen.

  • ein freier Tag zum Abhängen und Kreativsein
  • ein warmes Bad
  • im Liegestuhl in der Sonne klönen (notfalls auch ohne Sonne) 🌞
  • ein gutes Buch lesen
  • eine gute Predigt hören
  • eine neue Erkenntnis gewinnen
  • etwas Neues lernen
  • mit Kindern spielen
  • mit Kindern über das Leben philosophieren
  • ein Telefonat mit einem lieben Menschen
  • gemütlich im Warmen sitzen während es draußen regnet
  • ein Bild malen
  • Karten gestalten
  • dekorieren
  • neue Ideen entwickelt und umgesetzt haben
  • ein Projekt abgeschlossen
  • im See oder Weiher schwimmen 🏊‍♀️
  • ein leckeres Essen kochen
  • mit lieben Menschen gemeinsam essen und schwätzen
  • gebrauchte Materialien und Verpackungsmaterial upcyclen
  • Stoffe verarbeiten, die schon lange nutzlos rumliegen
  • ein Spieleabend
  • musizieren
  • meine Bibel lesen und dadurch ermutigt werden
  • ein Wiedersehen mit einem Lieblingsmenschen, den ich lange nicht gesehen habe
  • gemeinsame Zeit mit ner lieben Freundin
  • zusammen beten und Gott begegnen
  • Lobpreismusik hören
  • geputzte und aufgeräumte Wohnung
  • ein ermutigendes Wort
  • eine Lösung für ein lange störendes Problem
  • Versöhnung nach dem Streit

(c) Katharina Kopp