Hoffnung

Art Journaling – 1

Diese Woche nehme ich an einer Kunstwoche teil: es geht darum, kreativ den eigenen Emotionen Ausdruck zu geben, wie man das in einem Tagebuch machen würde – Art Journaling. Es erstaunt mich immer wieder, was dabei herauskommt.

Immer wieder bewegen mich Fragen wie diese: Was ist der Sinn, das Ziel meines Lebens? Wie kann um mich herum neues Leben, Hoffnung entstehen in einer trüben Zeit? Was kann ich dazu beitragen, dass verzweifelte, einsame Menschen neuen Mut und neue Hoffnung finden? Wie kann ich für mich selbst Wiederherstellung erleben? Dabei geht es nicht um billige, oberflächliche Antworten, sondern um die tieferen Fragen des Lebens, unabhängig von Alter, Status, Geschlecht, Religion.

Hoffnung und Zukunft kommen von dort, wo Gott, der Vater ist: von oben herab. Er möchte allen begegnen, die von Angst und Sorgen belastet sind. All diese Dinge, die ums belasten wie schwere Steine, dürfen wir vor ihm ablegen: Sein Trost ist nicht ein billiges Trostpflaster. Er erleuchtet das Dunkel. Sein Licht scheint hell in einer trüben Zeit.

Ich lade dich ein, dich in diesen Pfingsttagen nach der Erfüllung mit Gottes Lebensgeist auszustrecken, den er durch Jesus gesandt hat! Dieser Heilige Geist wird auch der Tröster genannt.

In diesem Sinne ein Pfingstfest in der Kraft der Erneuerung!!

Hoffnung
Licht und Leben

(c) Katharina Kopp

Schneckli

Auf 
der Straße
kriecht sie dahin,
beharrlich verfolgt sie ihren
Weg.
Ausdauer 
und Gelassenheit:
Schritt für Schritt
Langsam und entspannt geht's
voran.
Lernen 
will ich
von ihr: nur
so kommt man ans
Ziel.

Eine kleine Beobachtung: diese Schnecke lehrt mich Ausdauer. Denn nur durch beharrliches Dranbleiben wird das Ziel erreicht.

© 26.5.2025 Katharina Kopp

Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.

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Dein Poet

Echo

Wie 
rufst du
in den Wald?
Schallt es so zurück?
Echo.
Bist 
du bereit,
negative Rufe umzukehren?
Böses mit Gutem zu
erwidern?
Schwerter 
zu Pflugscharen?
Alles in Liebe
zu tun, Böses nicht
anzurechnen.
Hast 
du heute
schon zurückgelächelt, wo
ein grimmiges Gesicht dich
empfing?
Findest 
du Mut,
Frieden zu säen,
wo Unfrieden wuchert und
Streit?
Selig 
sind die,
die Frieden stiften,
wo Fronten sich verhärtet
haben.

© Katharina Kopp

Seit längerem mache ich mir Gedanken darüber, wie ich gut damit umgehen kann, wenn ich unfreundlichen Begegnungen ausgesetzt bin. Die Tendenz ist klar, genauso zu reagieren, die Stimmung des anderen zu erwidern. Doch dadurch wird es ja nicht besser – wie könnte es denn ein anderes „Gegen-Echo“ geben? Dazu fiel mir das Titelbild mit dem herausfordernden Spruch in die Hände – mein Vorbild. Dazu ein paar Gedankenanstöße… ich rede ja immer auch zu mir selbst.

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Im Wald

Leben 
und Tod
Licht und Schatten
Berg und Tal
Auflebendes und Abgestorbenes
Schönes und Schweres
Wald und Dürre
Sterben und
auferstehen. 
Fest gegründet
Todtnau

© Katharina Kopp

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Dein Poet

Gezeichnet

Hast 
mich gezeichnet
in deine Hände
eingraviert, deine Liebe gilt
Mir.
Gezeichnet 
von Leiden
warst du und
hast Lebensqualität erkauft für 
Mich. 
Liebevoll 
legtest du
etwas von deiner
Kreativität, deinem Wesen in
Mich.

Gezeichnet in seine Hände – möge das deine Zuversicht sein und bleiben, auch in unsicheren Zeiten. Er bewahrt sein Eigentum und passt auf dich auf – an jedem Tag neu!!

© März 2025, Katharina Kopp

Siehe, in meine Hände
hab‘ ich dich gezeichnet
Ölkreide, März 2025

Gedicht und Bild inspiriert durch ein Lied von Swen Schönheit, dem Texte aus der Bibel zugrunde liegen (1985):

Siehe, in meine Hände
hab ich dich gezeichnet, spricht der Herr.
(Jesaja 49,16)

1) Ich will vor dir hergehn
und deine Wege ebnen;
sprenge Eisenriegel
und breche starke Pforten. (Jesaja 45,2)

2) Gehst du durch das Wasser,
es wird dich nicht ertränken;
und selbst durch das Feuer
will ich dich sicher leiten. (Jesaja 43,2)

3) Mitten in der Wüste
lass ich das Wasser quellen;
und durch dürre Täler
führ ich die Wasserbäche. (Jesaja 41,18)

4) Männer werden müde
und Krieger müssen fallen.
Doch die Kraft des Herrn
wird dich stets neu beflügeln. (Jesaja 40,30-31)

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Furcht oder Liebe

Furcht 
ist nicht
in der Liebe.
Perfekte Liebe treibt Furcht
hinaus.
Liebe 
ist Wahrheit.
Grenzenlose Annahme ist
die einzige Realität, die
zählt.
Furchtlosigkeit, 
unendlich geborgen, 
trotz aller Stürme, 
die um dich her 
toben. 
Geborgenheit: 
er hält
in seiner Hand
diese verwirrende Welt, schenkt 
Sicherheit. 

© Katharina Kopp

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Lies auch hier: https://wp.me/paq2Jo-56P

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Freude auf Wanderschaft

Die Freude kommt schon mal abhanden, 
Manchmal ist sie auf Wanderschaft,
Unterwegs in fernen Landen,
weg ist sie, die mit mir lacht.
Im Winter hab' ich sie gesucht, 
da spielt sie oft mit mir verstecken.
Vor eisiger Kälte auf der Flucht,
Finde ich sie zwischen dicken Decken.
Doch erscheint die Wärme und das Licht, 
dann findet sie den Weg zurück.
Wie schön, wenn der Frühling durchbricht,
das ist stets mein großes Glück.
Zu kurz ist oft im Winter ihr Besuch, 
Endlich kommt sie, um zu bleiben.
Vorbei ist bald der Kälte Fluch,
Jetzt wirbelt bunt der Freude Treiben.

© Katharina Kopp

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Leben

Leben 
in Fülle:
Frühling bricht durch.
Strahlende Sonne, klirrende Kälte -
Knospen.
Trotzen 
aller Kälte,
Stärke im Herzen,
Unnachgiebig, überzeugt und mutig:
Standhaft.
Hoffnung 
auf Erneuerung
innen und außen:
Er macht alles neu:
Leben.

© Katharina Kopp

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Wunderbar gemacht

Wunderbar bist du gemacht, 
nach Gottes Plan geformt.
Großartig hat er dich erdacht, 
nicht irgendwie genormt. 
Er hat dich längst geseh'n, 
in deinem tiefen Jammertal,
und will gern mit dir geh'n,
dir geben Freude ohne Zahl.
Lass zu, dass seine Liebe hält. 
Er nimmt dich an, so wie du bist,
ganz umsonst und ohne Geld, 
gab sein Leben für deinen Mist.
Du darfst gespannt ins Leben geh'n! 
Vertrauend seinem guten Plan.
Dann wirst du seine Treue seh'n,
entspannt erleben, was er kann.

© Katharina Kopp

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Radwechsel

Eins meiner Lieblingsgedichte veranlasst mich immer wieder zum Nachdenken.

Radwechsel

Ich sitze am Straßenrand.
Der Fahrer wechselt das Rad.
Ich bin nicht gern, wo ich herkomme.
Ich bin nicht gern, wo ich hinfahre.
Warum sehe ich den Radwechsel
mit Ungeduld?

Berthold Brecht

Für mich habe ich schon lange so umformuliert:

Ich sitze am Straßenrand.
Der Fahrer wechselt das Rad.
Ich bin gern, wo ich herkomme.
Ich bin gern, wo ich hinfahre.
Interessiert sehe ich dem Radwechsel zu.
Gefühlt ist bei mir immer Radwechsel.
Durchgangsstation. 
Zwischenlandung.
Nettes Ambiente,
Herausfordernde Lernfelder,
Unangenehme Spannungen,
heimtückische Ängste,
zermürbende Zweifel,
verdeckte Unsicherheiten -
alles aushalten. 
Trotz allem 
Sicher und fest
bleiben, sich nicht
unterkriegen lassen,
nicht daran zerbrechen.
Wachstum kostet Kraft
und Überwindung. 
Wie 
lange ist
mein Platz
an diesem Ort?
Wann ist Zeit für
Reifenwechsel?
Wo gibt es 
den neuen Reifensatz?
Stabil und mit Profil
für die Weiterreise
durch unebenes Land.
In all den Fragen: 
Der Chauffeur -
Er ist der Beste,
weist den Weg
und führt, wie's weitergeht.
Steinig, holprig,
steil bergan oder bergab,
saftige Wiesen, grüne Wälder,
düstere Täler, enge Gassen. 
Die Route entscheidet er,
hat auch meine Sicherheit
im Blick.
Wetterwechsel: 
Sonne, Nebel, Regen, Schnee.
Stürmische Passagen, friedliche Tage.
Alles das will ich ertragen,
wenn nur er stets bei mir ist.
Auch Wetterwechsel
führt zu Radwechsel.

Bereits beim Start ins Erwachsenenleben habe ich realisiert, dass es nicht so gut kommt, wenn ich mein Leben in die eigenen Hände nehme. Daher habe ich dem, der mich geschaffen hat, die Verantwortung und damit das Lenkrad übergeben. Manchmal bin ich der Versuchung erlegen, es doch wieder selbst in die Hand zu nehmen: keine so gute Idee. Ihm möchte ich vertrauen, die Richtung anzuzeigen. Aus diesen Gedanken entstanden im Lauf der Jahre diese Worte.

© Katharina Kopp

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