Rate mal, wer da noch immer in dir schlummert? Kennst du dieses fröhliche Kind, das du mal warst? Am vergangenen Wochenende durfte ich dem nachspüren. Was da alles an sonnigen Erinnerungen wieder zum Vorschein kam:
Was sind deine Erinnerungen?
Nimm dir doch auch mal Zeit, diese schönen Kindheitserinnerungen hervorzukramen! Hast du ähnliche Erinnerungen? Oder ganz andere? Hinterlass‘ gerne einen Kommentar!! Solche „Sonnenkindmomente“ können über manche schattige Erinnerung wegtrösten! Manchmal muss das „Schattenkind“ mit all dem Schweren schweigen!
Ein paar Anregungen
Viel Freude mit deinem inneren
S🌞nnenkind!!
(c) Katharina Kopp
Übrigens gibt es dazu auch hilfreiche Literatur, Podcasts etc.:
Sende dein Brot übers Wasser, so wirst du es nach langer Zeit wiederfinden;
Prediger 11, 1
1991 war ich noch am Erwachsen werden, zu Beginn meines Studiums. Fremde Länder und Kulturen interessierten mich sehr und ich war auch schon mit OM im Einsatz gewesen. Da gab es Schiffe, die Einsätze in verschiedenen Ländern machten. So gerne wäre ich mitgefahren, aber das war wohl nicht dran. Dann kam jedoch ein Aufruf, für die OM Schiffe Geld zu geben, damit Ölfässer als Treibstoff gekauft werden konnte. So viel hatte ich nicht, aber ich wollte etwas geben. Der Bibelvers „Schicke dein Brot übers Wasser und du wirst es wiederfinden nach langer Zeit.“ bewegte mich. So entschied ich, Geld für 3 Ölfässer (ca 728 D-Mark) „übers Wasser zu schicken“. Ich wollte etwas beitragen zu diesem Projekt!! Die Zeit verging, ich beendete mein Studium und hatte die Geschichte längst vergessen. 1997 wollte ich zu einem Einsatz auf die Philippinen fliegen. 3000 D-Mark brauchte ich, aber ich war arbeitslos und hatte das Geld nicht. Da schrieb mir die Deutsche Telekom, sie hätten in den letzten zwei Jahren zuviel Geld abgerechnet und würden mir 728 D-Mark zurücküberweisen. Ich konnte das nicht glauben und rief dort an. Doch, es habe seine Richtigkeit, es täte ihnen leid. Das Geld kam zurück – mehrere Jahre später! So konnte ich mit dem Geld einen Teil meines Einsatzes bezahlen und auf die Philippinen fliegen. Gott bleibt sich treu und zeigte mir, wie ernst er das Gebet einer Studentin nahm.
Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht. Dieses Mal hat bei mir der Mittwoch gedichtet. Der war jetzt endlich auch mal dran!
„Denn wer an Gottes Ruhe Anteil bekommt, darf von all seiner Arbeit ausruhen, genauso wie Gott ruhte, als er alles erschaffen hatte. Hebräer 4, 10 NGU2011
Nach Ruhe sehne ich mich wie so viele. Die Bibel verspricht uns eine ewige Ruhe. Oft widerspricht dies meiner Lebensrealität. Daher habe ich mir ein paar Gedanken darüber gemacht, wie es mir mit diesen Worten geht.
So Vieles schwirrt durch meinem Kopf, Gedanken ohne Ende sprudeln. Pack' ich die Chance jetzt beim Schopf... schnell ein paar Worte hinzusudeln?
Was soll in meiner Lebenszeit ich tun? Ist das denn gar die falsche Frage? Wie kann ich nur in deinen Werken ruh'n? Ist's besser, wenn ich einfach sage: Was ganz genau ist HEUT' zu tun? Denn jeder Tag hat seine eig'ne Plage.
Ein jedes Ding hat seine Zeit. Und keine Chance kommt je wieder. Drum sei am besten heut' bereit, zu nutzen die Gelegenheit!
Die Hetze uns'rer Tage macht es schwer, auf dich allein in meinem Werk zu seh'n. Drum bitt' ich dich, zeig du mir mehr, wie ich kann täglich mit dir geh'n?!
Wer das ganze Leben leben will, ertrinkt in Hetze.
S chmetterlinge C hillen und genießen H errliche Höhenluft Ö ffentliches Naturfreibad mit Seerosen N atur pur W anderparadies A dlerschanze mit Hollywoodschaukel L andschaftsgarten mit idyllischen Seen D örflicher Charakter
Seerosen am Rand des SchwimmbeckensLandschaftsgartenSchmetterlingeWaldwege
Nur ein unbeschreibliches Knarren beim Umdrehen des Zündschlüssels, das war’s! Alle Sachen sind gepackt, ich bin bereit, loszufahren. Leider ist mein Auto nicht bereit. Wie ärgerlich!! Nach weiteren vergeblichen Versuchen lässt sich kein Ton mehr hören. Ob ich wohl heute noch weiterkomme? Ich gebe meiner Freundin Bescheid, bei der ich den ersten Stopp einlegen möchte. Dann muss ich mich notgedrungen um das Autoproblem kümmern, auch wenn ich lieber bereits unterwegs wäre. Aber gut, dass ich noch zuhause bin und Mitglied im ADAC. So kann ich Hilfe holen und währenddessen auf dem Sofa ausspannen und in einem Buch lesen, das ich für den Urlaub mitnehmen möchte.
Urlaubszeit bedeutet, es dauert länger, aber irgendwann kommt jemand und überbrückt die Batterie. Mit circa einstündiger Verspätung komme ich also doch noch los. Und jetzt läuft es richtig gut. Auf der Gegenspur Richtung Norden steht der Verkehr über längere Strecken. Aber mich lockt der Süden. Und da kommt schon das Schild ‚Baden-Württemberg‘. Seit ich im Siegerland lebe, habe ich für mich definiert, wann meine „Heimat“ beginnt. Das ist gar nicht so einfach, denn da gibt es unterschiedliche Orte.
So habe ich mich für die Stelle auf der Autobahn entschieden, wo ich an diesem Schild vorbeikomme: das Ländle, meine Heimat naht – in den unterschiedlichsten Facetten.
Willkommen im Ländle 😉
Aber es dauert noch eine Weile bis ich bei meiner ersten Station ankomme. Es ist unendlich heiß und ich bin dankbar, dass ich sonst in kühleren Gefilden zuhause sein darf. Ein Bad im See sorgt später für die erwünschte Abkühlung.
Beim nächsten längeren Halt braucht das Auto wieder Starthilfe und so langsam ahne ich: da ist was faul. Eine kurze Nachfrage bei der Vorbesitzerin ergibt: das ist noch die erste Batterie. Nach 12 1/2 Jahren hat die dann wohl ausgedient. Tja, eigentlich bin ich bei Freunden zu Besuch und will abends noch in den Schwarzwald. Dort bin ich auf ein verlässliches Auto angewiesen.
Gott sei Dank kann ich in der alten Heimat unkompliziert eine neue einbauen lassen und jetzt wieder unbesorgt durchstarten.
Dankbar bin ich, dass ich jedes Mal unkompliziert Hilfe bekam und dass genau noch eine Batterie vorhanden war, die vor Feierabend eingebaut werden konnte.
Und so ganz nebenbei hatte ich noch eine nette Fahrt durch das wunderschöne Markgräfler Land.
A ltes zurücklassen, ankommen und angenommen sein U nkonventionell unbekannte Ufer erkunden S eele baumeln lassen Z uversichtlich Neues in Blick nehmen E rholen und mitarbeiten I deen entwickeln T räumen und planen
Seele baumeln lassen
A n ungewohnten Orten kochen N eue Perspektiven und Fokus finden
Direkt am Wasser kochen mit Blick auf die Spree
B aden und paddeln O riginale kennenlernen R ichtig gute Gespräche D ankbar, glücklich und ein bisle traurig weil es schon vorbei ist.
Ob für dich auch so ein cooles Feuerwerk organisiert wird, kann ich dir nicht versprechen. Aber es wird bestimmt eine wertvolle Zeit!! Lass dich überraschen!! 😉
Und das Dach des neuen Bootes wurde auch fertig!!
Leave the old behind, arrive and be accepted Explore unknown shores in an unconventional way Let your soul unwind Confidently look at new things Relax and collaborate Develop ideas Dream and plan
Cook in unusual places Find new perspectives and focus
Swimm and paddle Get to know originals Really good conversations Grateful, happy and a little sad because it's already over.
Kathakritzelt.com hat diese Aktion ins Leben gerufen: Jeden Dienstag wird ein Gedicht aus eigener Herstellung veröffentlicht.
„Was für ein doofer Tag!“, so dachte ich genervt. Mal wieder war ein Plan gescheitert. Morgens hatte ich zum Busbahnhof gehen wollen, um einen Bus auf die andere Seite der Insel zu nehmen und dort Freunde zu besuchen. Ich lebte damals in Samoa, einer Südseeinsel und wollte die seltene Gelegenheit, am Meer zu sein ausnutzen. Aber die Freunde riefen an, sie kämen mit dem Auto in die Stadt und würden mich dann auf dem Rückweg mitnehmen.
So wartete ich, bis sie mit ihren Erledigungen fertig wären. Stunde um Stunde verstrich und kein Auto war in Sicht. Diese Erfahrung machte ich damals sehr oft und meist konnte ich damit gut umgehen. Aber an diesem Samstag war ich ungeduldig. So viel Zeit blieb nicht mehr vor Sonnenuntergang und ich hatte den Tag dort verbringen wollen. Schließlich hörte ich das Auto heranfahren. Es war bereits Nachmittag: 4 Uhr! Schnell war das Gepäck verstaut und wir fuhren los. Na endlich!!
Meine Freunde redeten aufgeregt von einem Unfall, der sich wohl ereignet hatte. So fragte ich nach, worum es ginge. Da schauten sie mich erschreckt an: „der Bus mit dem du gefahren wärst… und du wärst ganz vorne gesessen.“
Jetzt war es an mir, zu erschrecken und ich schämte mich für meine Ungeduld. Was war passiert? Auf der engen Straße über das Landesinnere, eine Art Passstraße hatte ein Bus einen anderen überholt als ein weiterer Bus entgegenkam. Da kein Ausweichen möglich war, kam es zu einem Frontalzusammenstoß.
Während unserer Fahrt kamen wir dann auch an der Unfallstelle vorbei. Da sahen wir das Ausmaß des Unfalls: der Bus, in dem ich an vorderster Stelle gesessen hätte, war vollkommen ausgebrannt. Überlebt hätte ich das wohl nicht.
Einmal mehr wurde mein Leben erhalten. Gott sei Dank!