Mein Hirte

Montag, 30.3.2020

Willkommen in einer neuen Woche! Der altbekannte Psalm 23* soll uns heute begleiten, viele von uns kennen ihn wohl auswendig.
„Jahwe ist mein Hirte, mir fehlt es an nichts: Er bringt mich auf saftige Weiden und führt mich zu Wasserstellen, an denen ich ausruhen kann. Er stärkt und erfrischt meine Seele.“ (1-3)
Gott selbst ist derjenige, der unsere Bedürfnisse stillt, er kümmert sich um uns, wie ein Hirte um seine Schafe, sodass es uns an nichts fehlt.
„Er führt mich auf rechten Wegen und verbürgt sich dafür mit seinem Namen.“ (3)
Wenn wir uns auf ihn verlassen, so führt und leitet er uns. Wir müssen keine Angst haben, zu stolpern oder auf Abwege zu geraten, solange wir uns von ihm führen lassen.
„Selbst auf dem Weg durch das dunkelste Tal, fürchte ich mich nicht, denn du bist bei mir. Dein Wehrstock und dein Hirtenstab, sie trösten und ermutigen mich.“ (4) Was für ein Versprechen: er wird uns führen, auch dann wenn gerade alles um uns herum dunkel ist und wir nicht wissen, wo der nächste Schritt hinführt. Wir müssen uns nicht fürchten, denn er hat versprochen bei uns zu sein. Wir sind nie alleine.
„Vor den Augen meiner Feinde deckst du mir einen Tisch, nimmst mich herzlich in Empfang und schenkst mir den Becher voll ein.“ (5) Sogar dann, wenn um uns herum nur Menschen sind, die es nicht gut mit uns meinen, sorgt unser Hirte für uns und gibt uns mehr als wir brauchen. Nicht einfach nur ein Stück trockenes Brot, sondern er heißt uns willkommen und lädt uns an seinen reich gedeckten Tisch ein.
„Nur Güte und Liebe verfolgen mich jeden Tag, und ich kehre für immer ins Haus Jahwes zurück.“ (6) Die Vorstellung verfolgt zu werden hat in diesem Fall nichts Bedrohliches. Wir dürfen getrost hinter uns schauen, und stellen fest: nur Güte und Liebe sind hinter uns her.
Mögen auch heute Gottes Güte und Liebe „hinter uns her sein“! Achten wir auf die kleinen Zeichen seiner Güte und Liebe im Alltag!

Lieber Vater, danke, dass du für uns solch ein guter Hirte bist! Du versorgst uns mit allem, was wir brauchen. Du bist immer bei uns und gibst uns Halt in Zeiten, wo wir nicht mehr weiterwissen. Danke, dass wir nie alleine sind, weil du immer nur ein Gebet entfernt bist. Amen.

Einen gesegneten Tag in allen großen und kleinen Herausforderungen.


* Hier sind verschiedene Bibelübersetzungen kombiniert worden, viele kennen sicher die bekannte Lutherübersetzung. Darf ich uns einladen, die Worte während des Tages immer wieder ins Gedächtnis rufen.

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