Wir fahren auf Sicht

Dienstag, 17.3.2020

Unser Schulbetrieb ist lahmgelegt, aber wir sind dennoch aktiv. Mir ist ein Anliegen, trotzdem in Kontakt zu bleiben und möchte heute morgen mit einem kurzen Impuls starten.

„Wir fahren auf Sicht“, das heißt, wir wissen nicht, was morgen und in den kommenden Tagen noch auf uns zukommt. Unsicherheit macht sich breit, vielleicht auch schlechte Laune, Wut, Aggression, eventuell auch Freude darüber, nicht mehr im gewohnten Alltagstrott weiterleben zu müssen, eine Zeitlang den Gang etwas zurückzuschalten. Unser Leben gleicht einer Fahrt im Nebel, bei schlechten Lichtverhältnissen. Man sieht nicht mehr klar, was als nächstes passieren wird. Im Nebel muss man langsam, vorsichtig fahren. Man weiß nicht, wann die nächste Kurve kommt, ob die Straße vielleicht glatt wird. Wir sind schnelles, effizientes Fahren gewohnt. Am liebsten auf der Autobahn bei 180, da kommt man voran und ist schnell am Ziel. Im übertragenen Sinn geht dies jetzt nicht mehr. Wir sind gezwungen, langsam zu fahren, Schritt für Schritt voranzugehen und ein anderes Lebensgefühl zuzulassen. Lassen wir uns darauf ein. Und wir erinnern uns an das Wort Gottes: „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ Psalm 119, 105. Gottes Wort will uns auch und gerade in dieser Zeit Licht sein. Wir dürfen uns neu auf ihn besinnen.

Damit wünsche ich Ihnen und euch allen einen gesegneten Tag!

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