Nebelgedanken (I)

Fünf #Elfchen zum fünften Elften – dem Nebelmonat. Es ist spannend, morgens das Wechselspiel zwischen Sonne und Nebel zu beobachten, fast wie ein täglicher Kampf. Oft braucht die Sonne bis Mittags, um durchzubrechen. Der Nebel ist fast wie ein Mantel, der sich schützend um das Tal legt, es unter sich versteckt. Fast tut mir der Sieg der Sonne leid, so sehr ich mit ihr um den Sieg bange. Auch der Nebel hat seinen Part und wirkt so beruhigend. Teil II ist dann hier zu finden: https://mitgotterlebt.org/?p=2696

Nebel 
Alles dicht
in Watte eingepackt
eingehüllt in eine Wolke
Geheimnisvoll.
Suppe 
Alles weiß
Eine dichte Decke
Alles darunter verborgen, sicher
Zugedeckt
Sonne 
fragt vorsichtig
dann ungeduldig werdend:
Wann bin ich dran?
Warte! 
Sonne fragt vorsichtig: „Bin ich heute noch dran?“
Mutig 
und entschlossen
bleibt sie dran
bricht sich unaufhaltsam Bahn
Sieg!
Sicht 
Alles klar
Nebel ist besiegt
Sonne hat ihn vertrieben
Heute.
(c) Katharina Kopp 

Ein Kommentar zu “Nebelgedanken (I)

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